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27.09.2005

Unternehmen wollen in Weiterbildung investieren

DIHK-Hauptgeschäftsführer präsentiert Ergebnisse einer Umfrage

Die deutsche Wirtschaft steht zu ihrer Verantwortung für Investitionen in die Weiterbildung, hält jedoch nichts von staatlichen Eingriffen.

So fasste Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), heute in Nürnberg die Ergebnisse einer Umfrage unter bundesweit 900 Firmen zusammen.

Neun von zehn Unternehmen wollen demnach in die Weiterbildung ihrer Belegschaften investieren. Nur 20 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, höhere Investitionen in die Kompetenz der Mitarbeiter an günstige Geschäftserwartungen zu binden.

Dennoch zwinge der Wettbewerbsdruck die Unternehmen zu einem höheren Kostenbewusstsein, so Wansleben. Zu einem \"Mehr\" an Weiterbildung sei daher die Hälfte der Umfrageteilnehmer nur bereit, wenn sich die Erfolge einer Maßnahme im Arbeitsprozess relativ schnell einstellten.

Ein weiteres Ergebnis: Eine Eigenbeteiligung der Mitarbeiter erleichtert den Unternehmern ihre Entscheidung für eine Weiterbildung. So würden fast zwei Drittel mehr investieren, wenn ihre Mitarbeiter zu einem Freizeit- und Urlaubsverzicht bereit wären. Und 20 Prozent sagen ein höheres Engagement zu, wenn sich die Mitarbeiter an betriebsspezifischen Maßnahmen auch finanziell beteiligten.

Fachwissen ist dabei für die befragten Unternehmer nur die selbstverständliche Basis der von den Mitarbeitern erwarteten Kompetenzen. Im Zentrum der Erwartungen stehen dagegen Lernbereitschaft, Leistungswille und Innovationsstärke. Doch auch die traditionellen Werte Pünktlichkeit, Auftreten und Zuverlässigkeit sowie Teamfähigkeit stehen bei den Unternehmern weiter hoch im Kurs.

Die \"Staatsferne\" der Weiterbildung betrachtet der DIHK-Hauptgeschäftsführer als einen großen Pluspunkt in Deutschland. Denn diese verhindere, dass sich verkrustete Strukturen etablierten.

Zwei Drittel der Befragten befürchten denn auch negative Auswirkungen auf die Weiterbildung, wenn gesetzliche Auflagen, wie etwa ein umfassendes Bundesrahmengesetz oder eine Weiterbildungsabgabe, eingeführt würden.

Darüber hinaus kündigen die an der Umfrage beteiligten Unternehmen an, auf gesetzliche Auflagen in der Weiterbildung scharf zu reagieren: Die Hälfte der Befragten beabsichtigt in einem solchen Fall, nur noch die gesetzlichen Mindestauflagen zu erfüllen. Und ein Drittel spielt mit dem Gedanken, dann keine Jugendlichen mehr auszubilden.

Das komplette Statement des DIHK-Hauptgeschäftsführers sowie die Umfrageergebnisse können Sie sich direkt beim DIHK herunterladen.

Quelle: DIHK

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