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08.09.2005

Beste Ideen zur Beschäftigung Älterer

Bundesregierung prämiert die besten Ideen zur Beschäftigung älterer langzeitarbeitsloser Menschen

62 ARGEN, kommunale Träger und Arbeitsagenturen werden beim Wettbewerb "Beschäftigungspakte für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Regionen" gefördert

Heute hat Bundeswirtschafts- und -arbeitsminister Wolfgang Clement gemeinsam mit einer 12-köpfigen unabhängigen Jury aus Ländern, kommunalen Spitzenverbänden, Ombudsrat, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden und Bundesagentur für Arbeit insgesamt 62 Arbeitsgemeinschaften, Arbeitsagenturen und kommunale Träger für ihre guten und innovativen Ideen zur Eingliederung älterer Langzeitarbeitsloser ab dem 50. Lebensjahr ausgezeichnet. Jedes Ideenkonzept wird nach seiner Weiterentwicklung im Zusammenwirken mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit über einen Zeitraum von insgesamt zwei Jahren mit bis zu 5 Millionen Euro gefördert werden.

Clement: "Angesichts der Beschäftigungssituation Älterer und der demografischen Entwicklung in unserem Land können wir uns nicht länger eine Politik leisten, die ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Arbeitsleben ausgrenzt. Deshalb ist es eines unserer vorrangigen Ziele, die Beschäftigungschancen für ältere langzeitarbeitslose Menschen nachhaltig zu verbessern. Neben zahlreichen weiteren Maßnahmen, die wir hierzu bereits ergriffen haben - erleichterte Einstellung Älterer, Abbau von Fehlanreizen zur Frühverrentung, 50.000 Zusatzjobs für Ältere - haben wir mit dem Wettbewerb ein großes Ideenpotential in den Regionen unseres Landes erschlossen. Hierüber freue ich mich und ich hoffe, dass die prämierten Beispiele Anreiz zum Nachahmen und Nachdenken über neue Ansätze geben."

Am 15. Juni 2005 hatte das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit den Ideenwettbewerb "Beschäftigungspakte für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Regionen" ausgelobt. Der Wettbewerb ist Bestandteil der von Bundeskanzler Gerhard Schröder in seiner Regierungserklärung vom 17. März 2005 zur Fortsetzung der Agenda 2010 angekündigten verstärkten Maßnahmen zur Verbesserung der Beschäftigungssituation älterer langzeitarbeitsloser Menschen.

Von den insgesamt 444 Arbeitsgemeinschaften, Arbeitsagenturen und Kommunen haben 276 Träger (teilweise im Verbund mit Unternehmen, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden und anderen Akteuren) 216 Anträge eingereicht. Mit Unterstützung der Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH Berlin hat die Jury aus 208 verwertbaren Projektideen insgesamt 62 ausgewählt. Insgesamt stehen 250 Mio. Euro zu ihrer Realisierung zur Verfügung.

Die Bewertung erfolgte anhand folgender 6 Kriterien, mit denen eine Höchstpunktzahl von 75 Punkten erreicht werden konnte:

1. Wirksamkeit der vorgeschlagenen Lösungsansätze/Eingliederung Älterer in den allgemeinen Arbeitsmarkt
2. Gender Mainstreaming
3. Zielgenauigkeit/Innovation/Modellhaftigkeit
4. Beitrag zur regionalen Netzwerkbildung
5. Kosten-Leistungsverhältnis und Qualitätssicherung
6. Nachhaltigkeit

Nach Punkten wurden insgesamt 54 Projekte prämiert. Acht weitere Projekte wurden unter Berücksichtigung des besonderen Problemdrucks - Höhe der Arbeitslosigkeit in der Region -, wegen eines innovativen Ansatzes bzw. der innovativen Netzwerkstruktur und einer angemessenen Repräsentation der Regionen ausgezeichnet.

Das Bundeswirtschafts- und -arbeitsministerium wird - gemeinsam mit externen Experten - jedes Projekt während der zweijährigen Umsetzungsphase intensiv fachlich begleiten und evaluieren, wobei besonders auf den Erfahrungsaustausch zwischen den Projekten und den Regionen und die Netzwerkbildung hingewirkt werden soll. Regionale Workshops mit den Projektbeteiligten und eine Kommunikationsplattform zum ständigen und regional übergreifenden Austausch von Informationen und Erfahrungen unterstützen den Prozess. So können Strukturen entstehen, die über die jeweiligen Regionen und über die zweijährige Förderdauer hinaus die Bildung von Netzwerken anregen und begünstigen werden. Zudem können besonders erfolgreiche Projekte Grundlage für bundesweite Lösungen werden ("best practice").

Quelle: BMWA

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