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19.08.2005

Erfolgsstory in Pritzwalk

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat sich von der Wirtschaftskraft in Ostdeutschland überzeugt.

In Brandenburg besuchte er gemeinsam mit Ministerpräsident Matthias Platzeck das Zahnradwerk Pritzwalk, anschließend ging es weiter zur Schiffswerft Kiebitzberg in Havelberg/Sachsen-Anhalt. Dabei würdigte Schröder das soziale Engagement der Unternehmen besonders im Bereich der Aus- und Weiterbildung.

"Man hat mir gesagt, in Pritzwalk gibt es etwas zu sehen, das eine Erfolgsstory ist", sagte der Bundeskanzler am 19. August bei seinem Besuch des Zahnradwerks Pritzwalk in Brandenburg. Dieser Erfolg sei möglich geworden durch das unternehmerische Engagement und die Leistung guter Mitarbeiter, betonte Schröder.

Soziales Engagement der Wirtschaft

Ausdrücklich lobte Schröder den Geschäftsführer Heiner van de Loo für dessen soziales Engagement. Der Betrieb lege besonderen Wert auf die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Dies trage dazu bei, die Abwanderung aus der Region zu verhindern: "Betriebe wie diese bilden aus und sorgen damit für eine Perspektive der jungen Leute in der Region", so Schröder.

Der Bundeskanzler hob hervor, dass sich das Unternehmen der Arbeitsgemeinschaft "Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock/Dosse" angeschlossen hat. "Es geht bei diesem Unternehmen nicht nur um einen funktionierenden Betrieb, sondern es zeigt auch ein besonderes Engagement für die Region durch seine Beteiligung an der Initiative zur Bildung eines Wachstumskerns", erklärte Schröder.

Wachstumskerne schaffen

Mit dem Zahnradwerk habe die gesamte Region eine Chance, zu einem Wachstumskern in Ostdeutschland zu werden, erklärte der Bundeskanzler. Auch die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Brandenburg sei vorbildlich.

Geschäftsführer van de Loo bezeichnete in seiner Begrüßungsrede die Ausbildung des Facharbeiternachwuchses als besonders wichtige Aufgabe. Außerdem begrüßte er das Vorhaben der Bundesregierung, bei der Übergabe von Betrieben die Erbschaftssteuer zu stunden und pro Jahr der Betriebsfortführung um zehn Prozent zu senken.

Der Bundeskanzler sagte zu, er werde das Gesetz zur Stundung der Erbschaftssteuer bei Betriebsübergaben nach der Wahl wieder in Angriff nehmen.

Weltweit erfolgreich

Die Zahnradwerk Pritzwalk GmbH in Brandenburg gehört als mittelständisches, exportorientiertes Unternehmen zu den europaweit größten Herstellern von zylindrischen Zahnrädern und Antriebswellen - mit 35 Jahren Erfahrung. Auf dem internationalen Markt hat sich das Zahnradwerk zu einem etablierten Zulieferer für Kunden in Deutschland, den Benelux-Staaten, Frankreich, Skandinavien, Asien sowie den USA entwickelt.

1969 gegründet als VEB Zahnradwerk Pritzwalk, wurde das Unternehmen 1990 in eine GmbH umgewandelt und 1993 privatisiert. Zum Zeitpunkt der Privatisierung zählte das Zahnradwerk 123 Mitarbeiter. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen einschließlich der 16 Auszubildenden bereits 300 Mitarbeiter.

Auch der Jahresumsatz kann sich sehen lassen. In 2004 betrug der Umsatz 31 Millionen Euro mit einem Exportanteil von 35 bis 40 Prozent. In den vergangenen Jahren stieg der Umsatz jährlich um circa 10 Prozent. Um die hohen qualitativen Anforderungen der Märkte - für Windkraftanlagen, Bahntechnik, Schiffsbau, Bergbautechnik und allgemeinen Maschinenbau - zu erfüllen und die Arbeitsbedingungen der Belegschaft zu verbessern, hat das Unternehmen seit 1993 mehr als 35 Millionen Euro investiert.

Schiffsbau mit Tradition

Danach besuchte der Kanzler die Schiffswerft Kiebitzberg in Havelberg. Der Werftstandort Havelberg in Sachsen-Anhalt blickt auf eine lange Schiffbautradition zurück. Schon vor über 300 Jahren wurden hier Schiffe vielerlei Art und Größe produziert: Schaluppen und Kotteryachten. Dieser Tradition fühlt sich die Schiffswerft noch heute verpflichtet.

Das mittelständische Unternehmen des Ehepaars Renate und Andreas Leweken hat seit 1998 neben zahlreichen Umbauten bereits drei Schiffe - ein Motorkatamaran, ein Segelschiff und eine Trawleryacht - gebaut. Wasserwanderern zwischen Hamburg und Berlin bietet sich auf 28.000 Quadratmetern Betriebsfläche ein umfassender Service rund ums Boot.

Quelle: Bundesregierung

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