JobRotation e.V. JobRotation e.V.
Hier finden Sie Meldungen anderer Organisationen und Einrichtungen. Die Pressemeldungen des Bundesverbandes JobRotation finden Sie rechts unter dem Menüpunkt Pressemeldungen.
03.08.2005

Der demografische Wandel als Herausforderung

Stellen sich ältere Erwerbstätige darauf ein, länger zu arbeiten?

Sind sie gesundheitlich dazu in der Lage? Wie stehen Senioren heute finanziell da, und werden sie stärker auf professionelle Hilfen angewiesen sein als frühere Generationen? Diesen Fragen geht der zweite Alterssurvey nach, eine Studie des Deutschen Zentrums für Altersfragen im Auftrag des Bundesfamilienministeriums.

Die wiederholt durchgeführte Befragung ergibt ein neues Bild der älteren Generation. So gibt der jetzt vorgestellte Bericht Auskunft über Erwerbsbeteiligung, Gesundheit, Wohlbefinden, materieller Lage, Generationenzusammenhalt und Engagement von Menschen in der zweiten Lebenshälfte.

Bundesfamilienministerin Renate Schmidt erklärte bei der Vorstellung der neuen Ergebnisse am 3. August: "In den sechs Jahren nach der ersten Befragung hat sich das Bild des Alters und der Aktivitäten im Alter gewandelt. So stellen sich ältere Menschen zum Beispiel darauf ein, länger zu arbeiten und später in Rente zu gehen." Daher gelte die Devise "Integrieren und nicht etwa aussortieren!". Der Alterssurvey zeige, "dass wir ein neues Bild des Alters und einen neuen Umgang mit älteren Menschen brauchen", so Renate Schmidt. Ihr Fazit: Der demografische Wandel stellt keine Gefahr, sondern eine Herausforderung dar.

Die meisten sind mit ihrem Leben zufrieden

Im Vergleich der beiden Stichproben aus den Jahren 1996 und 2002 wird deutlich, dass die allgemeine Lebenszufriedenheit älterer Menschen weiter angestiegen ist. Über 80 Prozent der 40- bis 85-Jährigen gaben an, mit dem Leben zufrieden zu sein, jeder dritte Befragte war mit dem Leben sogar voll zufrieden.

Foto: REGIERUNGonline / Bienert Renate Schmidt: Die Chancen der veränderten Altersstruktur nutzen!

Der Alterssurvey zeigt auf, dass Altern nicht nur mit Verlusten in Verbindung gebracht werden muss. Alter wird auch als Gewinn erlebt, zum Beispiel durch den Übergang in den Ruhestand. "Im Vergleich zu früheren Generationen haben die jetzigen Älteren eine bessere Bildung, sie sind gesünder und sie haben auch die materiellen Voraussetzungen, um im Ruhestand eine aktives Leben zu führen", erklärte Renate Schmidt. Im Alterssurvey ist deshalb den außerberuflichen Aktivitäten in der zweiten Lebenshälfte ein eigener Abschnitt gewidmet.

Ältere können und wollen sich einbringen

Auch die Einkommenssituation älterer Menschen kann der Studie zufolge als gut bezeichnet werden. Die meisten Seniorinnen und Senioren sind zudem fest in die Familie integriert, auch wenn die Generationen immer weniger gemeinsam unter einem Dach wohnen. Die Ministerin unterstrich, dass die Jüngeren finanziell erheblich von den Älteren unterstützt würden: Im Befragungszeitraum ließen ein Drittel der Befragten ihren Kindern insgesamt fast 33 Milliarden Euro zukommen.

Auch Tätigkeiten wie die Enkelbetreuung oder das ehrenamtliche Engagement neben stellen einen ökonomischen und gesellschaftlichen Wert dar. Erfahrung, Zuverlässigkeit und nicht zuletzt die Bereitschaft, Zeit in ein Ehrenamt zu investieren, haben in den Jahren von 1996 bis 2002 von 16 auf 19 Prozent zugenommen.

Quelle: Bundesregierung

<- Weitere Nachrichten

nach oben
 
 
 
Termine
 
keine aktuellen
Termine vorhanden
 
 
Volltextsuche

16-12-2018


Home |  Jobrotation |  Bundesverband |  Partner |  Presse |  Kontakt |  Impressum

Copyright (c) 2003 Bundesverband JobRotation e.V.