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01.06.2005

Lebenslanges Lernen und Befähigung

Ján Figel´, EU-Kommissar für Bildung, Kultur und Mehrsprachigkeit, hat am 31. Mai in Brüssel mit jungen Leuten öffentlich diskutiert.

Dabei wurden “die Anliegen junger Menschen in Europa aufgegriffen“ und ihre Rolle bei der Gestaltung ihrer Zukunft in der Europäischen Union angesprochen. In allen 25 Mitgliedstaaten der EU hatten junge Menschen in den dortigen Vertretungen der EU-Kommission die Möglichkeit, Kommissar Figel´ per Chat zu den Themenbereichen Ausbildung, Training und Mobilität, Beschäftigung und sozialer Zusammenhalt sowie zu freiwilligen Aktivitäten zu befragen und die Debatte am Bildschirm zu verfolgen. Dieser Dialog war der Beginn eines umfassenden Meinungsaustausches, der u.a. Antwort auf die Frage sucht, was die EU für junge Leute tun kann. Kommissar Figel´ betonte dabei die Wichtigkeit der Kommunikation mit Jugendlichen, die als Partner betrachtet werden müssten. Sie werden deshalb auch aktiv am Entscheidungsprozess u. a. durch Online-Kommunikation und das Jugendportal beteiligt. Zur Beschäftigungssituation junger Leute und der hohen Arbeitslosenquote der unter 25jährigen wird es zum Ende des Jahres eine Leitlinie zur Beschäftigung geben.

Der Kommissar nannte als notwendige Fähigkeiten im Hinblick auf Beschäftigung die der Kommunikation, der Sprache, der Organisation, der Informationstechnologie und all jene, die eine moderne Gesellschaft erfordere. Befähigung sei kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Ebenso das lebenslange Lernen. „Lifelong learning, lifelong earning“, unterstrich Figel´. Der Sprachunterricht müsse gefördert werden. Neben der Muttersprache solle jeder junge Mensch Kenntnisse zweier weiterer Sprachen besitzen.

Des Weiteren sind Mobilität und freiwillige Aktivitäten wichtig, aber vor allem auch deren Anerkennung. Genauso wie die gegenseitige Anerkennung von Qualifikationen innerhalb der Europäischen Union. Die Aus- und Fortbildung müsse an die Bedingungen des Marktes angepasst werden. Dabei sei es unerlässlich, dass Politik und Wirtschaft zusammenarbeiteten.

Hinsichtlich der Chancengleichheit der Geschlechter erklärte Figel´, dass diese von grundlegender Bedeutung und eine permanente Aufgabe sei.

In Bezug auf das „Nein“ zur Verfassung in Frankreich, betonte der Kommissar, dass eine bessere Information eine positivere Antwort zur Folge gehabt hätte.

Die Jugendpolitik und der Dialog mit Jugendlichen haben sich in der Vergangenheit stark gefestigt und das Jugendportal wird zukünftig ausgebaut.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deu

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