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09.05.2005

Weiterbildung von Pflegepersonal ist wichtig

Pflege ist Teamarbeit - Weiterbildung von Pflegepersonal ist wichtig

„Pflege erfolgt in Teamarbeit, sie erfordert Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen. Teamarbeit gelingt nur, wenn sich Pflegekräfte darauf verlassen können, dass der oder die andere Pflegekraft über die notwendigen fachlichen, persönlichen und sozialen Kompetenzen verfügt. Dazu gehören insbesondere Konflikt- und Kritikfähigkeit, Offenheit und Toleranz.“ Darauf wies Bayerns Sozialministerin Christa Stewens heute anlässlich des „Tages der Pflege“ in Erlangen hin.

Diese Kompetenzen gelte es nicht nur in der Ausbildung zu vermitteln, sondern nach dem Prinzip des „Lebenslangen Lernens“ durch regelmäßige Fort- und Weiterbildung weiter zu verbessern. „Da etwa jeder zweite Bewohner an einer psychiatrischen Erkrankung leidet, fördern wir seit 2001 Fort- und Weiterbildungen im Bereich der Gerontopsychiatrie mit mehr als zwei Millionen Euro“, betonte Stewens.

Dreh- und Angelpunkt für eine gute Teamarbeit ist nach den Worten der Ministerin das Heimmanagement. Leitungskräfte müssten nicht nur qualifiziert sein, Arbeitsabläufe und Prozesse effektiv zu steuern, sondern auch Mitarbeiter zu führen, zu motivieren und eine Atmosphäre des Vertrauens und der Offenheit in der Einrichtung zu schaffen. „Unser Fortbildungsprogramm ‚Heimmanagement’ für Führungskräfte, das der Freistaat mit insgesamt 255.000 Euro gefördert hat, war ein voller Erfolg“, so Stewens.

Darüber hinaus unterstützt das Sozialministerium die Durchführung von Supervision in den Einrichtungen. Diese beuge nicht nur dem gefürchteten Burn-Out von Pflegekräften vor, sondern diene auch der Erweiterung von Handlungsspielräumen. „Dafür haben wir seit 2002 270.000 Euro bereitgestellt, denn optimale Teamleistungen werden nur dann erbracht, wenn jedes Teammitglied mit seiner Aufgabe zufrieden ist und sich in einem geschützten Rahmen offen äußern kann“, erklärte die Ministerin.

Das inzwischen abgeschlossene Modellprojekt „Pflege der Profis“, welches das Sozialministerium mit rund 200.000 Euro gefördert hat, habe eindrucksvoll gezeigt, wie individuelle Entspannungs- und Trainingsangebote in den Einrichtungen zur psychischen und physischen Gesunderhaltung der Mitarbeiter beitragen. Stewens: "Damit haben wir eine nachhaltige und messbare Verbesserung der Qualität der pflegerischen Arbeit erreicht. Ein wichtiges Ergebnis des Projekts ist eine Verbesserung der betriebsinternen Kommunikation, der Arbeitszufriedenheit und der Arbeitsmotivation sowie ein Rückgang der Krankheitsraten. Insgesamt ging die Fluktuationsrate in den beteiligten Einrichtungen von über 40 Prozent auf unter 5 Prozent zurück.“

Quelle: Bayerisches Staatsministerium

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