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31.03.2005

Innovationen - neuer Schwerpunkt beim Aufbau Ost

Der Osten soll Deutschlands Innovationsregion werden. Die Bundesregierung sieht den neuen Schwerpunkt beim Aufbau Ost in der Förderung von Bildung, Forschung und Innovation sowie der Schaffung von Wachstumskernen.

Auf der Innovationskonferenz "Aufbau Ost" am 31. März ging es insbesondere darum, die Bedingungen für innovative Branchen mit wissensbasierten Unternehmen in den neuen Bundesländern weiter zu verbessern und aus good practice Beispielen konkrete Handlungsempfehlungen für Wirtschaft und Politik abzuleiten.

Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe kündigte ein Nachwuchsprogramm in Höhe von rund 150 Millionen Euro an, um die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung zu verbessern. Damit wird auch ein wichtiges Signal gegen die Abwanderung in den neuen Ländern gesetzt. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn sagte:" Wichtig ist, dass wir sehr gute junge Leute in der Region halten".

Förderung von Wachstumskernen

Ein Förderung nach dem Gießkannenprinzip sei wenig sinnvoll, so Stolpe. Die Förderung in den neuen Ländern müsse sich auf regionale Wachstumskerne konzentrieren. Nur so kann die ostdeutsche Industrie ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter erhöhen. Darin sei er sich mit den ostdeutschen Ländern einig. Differenzierung bedeutet nicht, dass schwächere Regionen abgeschrieben werden.

Außerdem erinnerte Stolpe daran, dass die Bundesregierung mit dem Solidarpakts II dem Osten bis Ende 2019 mehr als 150 Milliarden Euro zur Verfügung stellt.

Wichtiges Ziel sei es, die Innovationspotenziale der Regionen so zu mobilisieren, dass sich Cluster und Wachstumskerne zur Schaffung von Arbeitsplätzen bilden können. Deshalb würden in diesem und nächsten Jahr eine ganze Serie von "Clusterkonferenzen" in den neuen Ländern vorbereitet

Wirtschaftliche Situation im Osten ermutigend

Seit 1992 haben diese Länder ihren Anteil an der gesamten deutschen Industrieleistung von 3 Prozent auf 9 Prozent im Jahr 2004 gesteigert. Schon jetzt seien die Wachstumsraten - rechne man die Bauindustrie heraus - größtenteils besser als im Westen, so Bundeswirtschaftsminister Clement.

Wolfgang Clement versprach einen leichteren und verbesserten Zugang zu Wagniskapital insbesondere für kleinere und mittlere innovative Unternehmen schon in den kommenden Wochen. Dabei stellte er Sonderkonditionen für die neuen Länder in Aussicht. Forschungsministerin Bulmahn verwies auf Dresden mit seiner Chip-Industrie, Brandenburg mit seiner Biotechnologie und Sachsen-Anhalt mit den Zulieferbetrieben für die Automobilindustrie.

Edelgard Bulmahn und die Bundesminister Clement und Stolpe waren sich mit BDI-Präsident Thumann darin einig, dass sich verbesserte Rahmenbedingungen in Deutschland positiv auf die ostdeutsche Wirtschaft und damit auf die Schaffung von Arbeitsplätzen auswirken werden. Die Agenda 2010 sowie die in der Regierungserklärung und auf dem "Job-Gipfel" angekündigten Maßnahmen seien ein Anfang.

Auf Einladung der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement, und des Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V., Jürgen Thumann, diskutieren auf der Innovationskonferenz "Aufbau Ost" Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik über Innovationen in den neuen Bundesländern.

weitere Informationen unter: http://www.unternehmen-region.de/de/1004.php

Quelle: Bundesregierung

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