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17.03.2005

Neue Kooperation für Arbeitslose

Neue Kooperation bietet älteren Arbeitslosen Chancen

Ein neues Projekt macht auch älteren Arbeitslosen in Hamburg wieder Hoffnung, einen Job zu finden. In einem bisher einmaligen Kooperationsmodell eines privaten Unternehmens mit der Bundesagentur für Arbeit und einem Weiterbildungsträger ist es gelungen, 38 Arbeitslose wieder in Lohn und Brot zu bringen. Dabei wurden Arbeitslose zwischen 20 und 55 Jahren in kurzen intensiven Schulungen paßgenau auf die Arbeitsplatzanforderungen vorbereitet. Seit gestern sind sie als Fachberater und Servicemitarbeiter im Bramfelder Baumarkt der Kette Max Bahr beschäftigt.

Das Unternehmen hatte sich vor über einem Jahr an die Hamburger Agentur für Arbeit gewandt, weil es Mitarbeiter für die neue Filiale in der Bramfelder Chaussee suchte. Gemeinsam mit der Deutschen Angestellten Akademie entwickelten Unternehmen und Agentur ein eigenes dreimonatiges Schulungskonzept, mit dem fachlich nicht qualifizierte Arbeitslose für den Job im Baumarkt fit gemacht wurden. Mehr als die Hälfte des Bramfelder Mitarbeiterstamms wurden auf diese Weise qualifiziert. Sie erhielten bei der DAA Unterricht in EDV, betriebswirtschaftlichen Grundlagen und kundenorientiertem Auftreten. Daran schloß sich ein achtwöchiges Praktikum an.

"Als traditionsreiches Hamburger Unternehmen fühlen wir uns unserer Stadt sehr verbunden", sagte Max-Bahr-Geschäftsführer Werner Carl. Deshalb freue es ihn, daß es mit der Agentur und der DAA gelungen sei, ein neues Modell zur Wiedereingliederung Arbeitsloser zu entwickeln.

Agenturchef Rolf Steil lobte, daß das Unternehmen nicht nur auf Investitionen in die Hardware geschaut habe, sondern auch zur Qualifizierung neuer Mitarbeiter bereit gewesen sei. Dabei sei das Alter der Arbeitssuchenden kein Ausschlußkriterium gewesen. "Die Bewerber haben zeigen können, was sie drauf haben."

Steil will, daß dieses neue Modell der paßgenauen kurzzeitigen Qualifizierung für den Arbeitsmarkt Schule macht. Gerade im Handel und im Dienstleistungssektor insgesamt sei seine Agentur in der Lage, mit Unternehmen weitere Kooperationsmodelle aufzulegen. 150 000 Euro hat die Agentur für die Auswahl und Qualifizierung geeigneter Bewerber bei Max Bahr ausgegeben. "Insgesamt haben wir allein in diesem Jahr aber einen Etat von sieben Millionen Euro für solche Trainingsmaßnahmen zur Verfügung", sagte Steil. Sogar 24 Millionen Euro kann die Arbeitsgemeinschaft ausgeben, welche die Langzeitarbeitslosen Alg-II-Empfänger betreut. Statt in langlaufende Bildungsmaßnahmen ohne Ergebnis, soll das Geld in komprimierte effiziente Schulungen gesteckt werden.

Quelle: die welt

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