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01.02.2005

Clement und Braun eröffnen Konferenz

Clement und Braun eröffnen Konferenz zu E-Mobility

Die Verknüpfung von Internet, Multimedia und Mobilfunk wird in Zukunft die Arbeitsabläufe in Wirtschaft und Verwaltung und den Alltag der Nutzer immer stärker prägen. Heute haben der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement, und der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Ludwig Georg Braun, in Berlin die Konferenz "E-Mobility: Mobile Arbeitswelten" eröffnet, in deren Mittelpunkt die Chancen und Möglichkeiten von mobilen Multimedia-Anwendungen stehen. Anhand von Projekten aus dem Automobilbau, der Pharmabranche, dem Bauwesen und der Landwirtschaft diskutieren Entwickler und Anwender darüber, wie sich ganze Produktionsprozesse durch den Einsatz von E-Mobility effizienter organisieren lassen.

"Die Verzahnung von Mobilfunk, Internet und Multimedia schafft völlig neue Wertschöpfungsketten, neue Produkte und neue Märkte", sagte Clement. "Sie bietet große Chancen für zukunftsweisende Innovationen, für neues Wachstum und für zusätzliche Beschäftigung. Die Wettbewerbsfähigkeit gerade der kleinen und mittleren Unternehmen kann durch den Einsatz von E-Mobility ernorm gesteigert werden. Gleichzeitig kommen dabei ganz neue Anforderungen auf Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu, durch die sich die Arbeitswelt in vielen Bereichen grundlegend verändern wird." Clement verwies darauf, dass Deutschland zur Spitzengruppe der international am weitesten entwickelten Mobilfunkländer gehöre. "Wenn Deutschland eine Chance hat, im globalen Wettbewerb der Informationswirtschaft eine Spitzenposition einzunehmen, dann vor allem bei mobilen Multimedia-Diensten."

Clement wies auf die Erfolge der Initiative "MobilMedia" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit hin, mit der der Entwicklung und Anwendung von E-Mobility in Deutschland bereits ein kräftiger Schub gegeben werden konnte. Die Initiative fördert die Entwicklung neuer mobiler Multimediadienste, die weit über die bereits verbreitete Nutzung des Mobilfunks zum Herunterladen von Klingeltönen oder Handy-Spielen hinausgehen.

Mit dem Projekt des "mobilen Bürgeramtes" wird sich beispielsweise die Qualität der Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung in Sinne ihrer Kunden deutlich verbessern. Rathaus-Ämter werden dabei mobil und kommen in Form eines Bürgerberaters, der mit einem elektronischen Handkoffer ausgestattet ist, zu Unternehmen, Schulen, Einkaufszentren, Seniorenheimen oder auch Straßenfesten, so dass Bürger und Unternehmen Behördengänge direkt und drahtlos vor Ort erledigen können.

"Deutschland ist bei E-Mobility auf Erfolgskurs", sagte Braun. "Um im globalen Wettbewerb weiter zu den Spitzenreitern zu gehören, muss der Dialog zwischen den Anbietern der neuen mobilen Multimedia-Dienste und den Nutzern in der Wirtschaft verstärkt werden. Innerhalb der anwendenden Unternehmen ist die frühzeitige Einbindung der Arbeitswelt ein wichtiger Erfolgsfaktor. Ich begrüße sehr, dass mit dieser Konferenz die entsprechenden Fragen und bereits vorliegende Einzelergebnisse zusammengeführt und zu Schlussfolgerungen für das gemeinsame Vorgehen von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft aufbereitet werden."

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag veranstalten die Konferenz gemeinsam mit dem Münchner Kreis, dem Forum für Soziale Technikgestaltung und der Fraunhofer-Gesellschaft.

Informationen zur Initiative "MobilMedia" finden Sie im Internet unter www.mobilmedia.de.

Quelle: BMWA

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