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23.11.2004

Mehr Investitionen für Bildung und Forschung

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat erneut gefordert, die Investitionen in Bildung, Forschung und Entwicklung auszubauen

Sie entscheiden über die Zukunftsfähigkeit Deutschlands, erklärte Schröder auf einer Jubiläumsfeier der deutschen Stahlarbeitgeber. Diese Zukunftsinvestitionen seien eine gemeinsame Aufgabe von Staat und Wirtschaft.

Neben den Anforderungen der Globalisierung und aus der veränderten Altersstruktur in Deutschland habe die Agenda 2010 der Bundesregierung noch eine weitere wichtige Dimension, betonte Schröder am 22. November in Essen: "Wir müssen Ressourcen freisetzen, um sie in die Zukunft zu investieren." Dies gelte für drei Bereiche: für Forschung und Entwicklung, Ausbildung sowie für die allgemeine Bildung.

"Die jüngsten Studien weisen es wieder aus, dass wir im Bereich der Bildung weit besser werden müssen, als wir es bisher sind, wenn wir ökonomisch nicht abfallen wollen", sagte Schröder. Die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft hänge nicht zuletzt vom Wissen der Menschen und von dessen Umsetzbarkeit in Produkte und Produktionen ab. Deshalb müsse der Bildungsabstand zu den anderen Staaten aufgeholt werden.

Bei der Berufsausbildung gelte es, das bewährte deutsche System zu erhalten. Dies sei aber nicht allein Aufgabe der Politik, sondern auch der Unternehmen, so der Kanzler.

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn hatte am selben Tag den Ländern die Unterstützung der Bundesregierung bei der Bildungsreform zugesagt: Es hänge jedoch von den Bundesländern ab, ob sie Angebote wie das Ganztagsschulprogramm annähmen. "Das geht aber nur, wenn die Länder nicht darauf bestehen, alleine für Bildung zuständig zu sein", so die Ministerin.

Industriestandort Deutschland erhalten

Schröder sprach sich vor den Stahlarbeitgebern für den dauerhaften Erhalt einer industriellen Basis in Deutschland und der Urproduktion bei Energie und Stahl aus. Dem stehe der Ausbau des Dienstleistungssektors nicht entgegen: "Es gibt auch eine Dienstleistungskultur, die darauf angewiesen ist, dass sie industrielle Produktion finanzieren, beraten und weltweit bekannt machen kann", sagte Schröder.

Erneut bekräftigte Schröder sein Bekenntnis zur Mitbestimmung in großen Unternehmen: Die Montanmitbestimmung habe die erfolgreiche Entwicklung der deutschen Wirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg ermöglicht und später, insbesondere an Rhein und Ruhr, einen erfolgreichen Strukturwandel gestützt, "der in Europa und in der Welt seinesgleichen sucht", erklärte der Bundeskanzler.

Gerhard Schröder rief dazu auf, dieses Modell miteinander weiterzuführen und zu entwickeln, "auch wenn man über die angemessenen Formen in einer radikal veränderten ökonomischen Umwelt neu nachdenken muss".

Quelle: Bundesregierung

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