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12.11.2004

Junge Fuehrungskraefte sind unzufrieden im Job

AFW Wirtschaftsakademie hielt Umfrage zur Arbeitsplatz-Zufriedenheit

Deutscher und oesterreichischer Fuehrungs-nachwuchs ist zu einem grossen Teil mit seinem derzeitigen Arbeitsplatz unzufrieden. Nur 61 % der Fuehrungsnachwuchs-kraefte wissen, was von ihnen am Arbeitsplatz erwartet wird; aber 39% wissen es nicht oder nicht so genau. Das sagen weibliche und maennliche junge Fuehrungskraefte im Rahmen einer gross angelegten repraesentativen Umfrage der AFW Wirtschafts-akademie Bad Harzburg. Durchgefuehrt wurde die Studie durch die Kybernetika GmbH, Linz, im letzten Halbjahr im Rahmen von Bildungsveranstaltungen.

Vierzehn gezielte Fragen der Bildungs-Spezialisten bringen erhebliche Maengel in Sachen Foerderung, Motivation und Selbstentfaltung zutage: Nur 64% der Festangestellten ist die unternehmerische Vision ihres Arbeitgebers bekannt; ueber ein Drittel weiss jedoch nicht, womit sie sich identifizieren sollen. 31% der Jungakademiker bemaengeln, nicht mit den richtigen Arbeitsmitteln ausgestattet zu sein, um ihre Arbeit optimal leisten zu koennen. Und die grosse Mehrheit (57%) kritisiert, viele Mitarbeiter und Kollegen ihres Betriebs fuehlten sich nicht der Qualitaet verpflichtet.

Als unzureichend werden auch die Chancen zur Selbstentfaltung beurteilt. Drei Viertel der Befragten finden ihre Ansichten und ihre Leistung respektiert, 21% sehen dies weniger positiv, und 3,6% fuehlen sich ausgesprochen respektlos behandelt. Immerhin 63% der Fuehrungseleven glauben, ihre Arbeit werde wichtig genommen, ueber 30% finden sich unter-schaetzt, 5% total unwichtig. Auch duerfen 68% im Betrieb das tun, was sie am besten beherrschen, aber 31% muessen das machen, was sie nicht gern tun. Als unzureichend bewertet die AFW, wenn sich nur 65% der Umfrage-Teilnehmer an ihrem Arbeits-platz herausgefordert fuehlen, 35% aber nicht. Kein Wunder: In letzter Zeit hatten nur 49,5% Lob und Anerkennung von ihrem Vorgesetzten geerntet - die andere Haelfte ging dabei leer aus.

Auch Foerderung und Weiterbildung liegen noch im argen. Zwar erleben 69% aller Befragten regelmaessige Beurteilungs-Gespraeche mit ihrem Chef als positiv. Aber nicht einmal die Haelfte (49,5%) wird im Betrieb von kompetenter Seite ermutigt, sich weiterzubilden. Nur 71% der jungen Fuehrungskraefte geben an, im letzten Jahr am Arbeitsplatz etwas dazu gelernt zu haben; 29% vermissen dies.

"Wenn auch die statistische Mehrheit unserer Gespraechspartner mit den Verhaeltnissen an ihrem Arbeitsplatz im wesentlichen zufrieden schien", resuemiert Meinungserforscher Dr. Christian Freilinger, der bei der AFW Fuehrungskraefte schult, "so ist der hohe Prozentsatz der negativen Antworten doch alarmierend!" Insbesondere in der mangelhaften Motivation zur Weiterbildung sieht der Fuehrungstrainer dringenden Nachholbedarf.

Quelle: Managementbrief

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