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03.11.2004

Arbeitsmarktzahlen: Reformen wirken

Die Bundesregierung bewertet die aktuelle Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt positiv - vor allem die in Ostdeutschland.

\"Es ist noch nicht die Wende am Arbeitsmarkt\", sagte Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement. Der Trend zur Verbesserung der Situation sei aber im Gang.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat am 3. November für Oktober 2004 einen Rückgang der Arbeitslosenquote und eine erfolgreiche Nachvermittlung auf dem Ausbildungsstellen-Markt gemeldet.

\"Ich bin zuversichtlich, dass unsere Reformen zusammen mit der konjunkturellen Aufwärtsentwicklung sehr bald auch den Arbeitsmarkt erreichen werden. In Ostdeutschland entfalten unsere Instrumente - einschließlich der Zusatzjobs im Vorgriff auf \"Hartz IV\" - offensichtlich bereits Wirkung\", sagte Bundeswirtschaftsminister Clement.

Stärkerer Rückgang der Arbeitslosen als im Durchschnitt voriger Jahre

Gegenüber dem Vormonat September ist die Zahl der Arbeitslosen nach der BA-Statistik im Oktober von 4,26 Millionen auf 4,21 Millionen zurückgegangen.

Der saisonbereinigte Anstieg der Arbeitslosigkeit ist mit 12.000 mehr Arbeitslosen gegenüber den vergangenen Monaten (zuletzt plus 27.000) deutlich abgeflacht. Die Arbeitslosigkeit ist hauptsächlich im Osten des Landes zurückgegangen.

Arbeitslosenquote auf 10,1 Prozent gefallen

Die Arbeitslosenquote ist bundesweit in den letzten drei Monaten auf 10,1 Prozent zurückgegangen. In den ostdeutschen Bundesländern verringerte sich die Arbeitslosenquote von 18 auf 17,5 Prozent. Im Westen blieb die Quote von 8,2 Prozent gleich.

Erwerbstätigkeit gestiegen

Die Erwerbstätigenzahl stieg im August auf 38,5 Millionen. Dies entspricht gegenüber Juli saisonbereinigt einem Plus von 5.000 bzw. gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 107.000 Personen.

Minijobs und die Förderung von Existenzgründungen tragen zu dieser positiven Entwicklung bei. Bis Ende Oktober sind insgesamt fast 250.000 zuvor Arbeitslose bei der Gründung eines Unternehmens unterstützt worden. Dies ist ein Anstieg von 100.000 Geförderten gegenüber dem Vorjahresmonat.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ging dagegen zurück. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate sind 335.000 solcher Arbeitsplätze abgebaut worden.

Die Nachvermittlung auf dem Ausbildungsstellenmarkt greift

Auf dem Ausbildungsstellenmarkt gibt es auch nach Beginn des Ausbildungsjahres noch viel Bewegung. Die Zahl der nachvermittelten Jugendlichen lässt erwarten, dass das Ziel des Nationalen Ausbildungspaktes erreicht wird. Danach wird allen Ausbildungsplatz-Suchenden bis Ende des Jahres ein Angebot unterbreitet.

Die Zahl unversorgter Bewerber und Bewerberinnen verringerte sich im Oktober um 9.200 auf 35.400. In dieser Zeit nahm zugleich die Zahl unbesetzter Ausbildungsplätze um 3.800 auf 9.500 ab. Außerdem gab es neue Bewerber- und Stellenmeldungen für das bereits laufende Ausbildungsjahr. Von den 12.400 neuen Bewerbern waren am Monatsende 10.000 noch nicht untergebracht, 3.400 der 4.900 neu eingegangenen Lehrstellen waren noch unbesetzt. 45.400 unvermittelte Bewerber standen somit Ende Oktober 12.900 offenen Stellen gegenüber.

Quelle: Bundesregierung

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