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23.09.2004

Qualität der Ausbildung verbessern

Kongress "Zukunft Jugend: Bildung - Ausbildung - Arbeit"

Der Ausbildungspakt muss nach Ansicht von Bundeswirtschafts- und -arbeitsminister Wolfgang Clement auch dazu beitragen, die Qualität der Ausbildung in Deutschland deutlich zu verbessern. "Es kann bei dem Pakt nicht nur darum gehen, die Zahl der fehlenden Ausbildungsplätze einzuwerben. Vielmehr müssen Unternehmen auch dafür gewonnen werden, sich aktiv für die Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit junger Menschen zu engagieren," sagte Clement anlässlich der Fachtagung "Zukunft Jugend: Bildung - Ausbildung - Arbeit" der Initiative für Beschäftigung! (IfB!). Gerade die erfolgreich gestarteten Projekte der IfB! zeigten, dass Unternehmen mit wenig finanziellen und personellen Ressourcen die Chancen sowohl von schwer vermittelbaren als auch von besonders begabten Jugendlichen auf dem Ausbildungsmarkt deutlich steigern könnten. Dies seien wichtige Impulse für ganz Deutschland.

Die Initiative für Beschäftigung! präsentiert auf ihrer Fachtagung des Themenkreises "Zukunft Jugend" acht Projekte zur Förderung von Ausbildungssuchenden, die sich regional bereits so bewährt haben, dass sie bundesweit - zum Teil auch ohne öffentliche Förderung - als Modell dienen können. Unternehmen seien zunehmend bereit, mehr Verantwortung bei der beruflichen Integration junger Menschen zu übernehmen, sagte Dr. Hermann Borghorst, IfB!-Mitglied und Vorstandsmitglied der Vattenfall Europe Mining & Generation. Insbesondere bei der beruflichen Frühorientierung könnten sie wertvolle Anstöße geben. Projekte wie das Hamburger Hauptschulmodell hätten gezeigt, wie erfolgreich sich Wirtschaftsunternehmen bei der Vermittlung etwa von Hauptschulabgängern einbringen könnten. "Ebenso wichtig ist die Förderung ausgesprochen leistungsstarker Jugendlicher. Nur wenn wir dies schaffen, können wir auch im internationalen Wettbewerb bestehen."

Hubertus Schmoldt, Vorsitzender der IG Bergbau, Chemie, Energie und einer der Gründer der IfB!, verwies auch auf die Vereinbarungen der Chemie-Sozialpartner zur Ausbildung Jugendlicher: "Wir haben ein Abkommen abgeschlossen, das Jugendlichen ohne Ausbildungsvertrag die Chance eröffnet, ins Berufsleben integriert zu werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Übernahme gerade ausgebildeter junger Menschen in den Beruf." Für dieses Übernahmeprogramm hätten die Chemieunternehmen auch materielle Einbußen in Kauf genommen.

Mehr als 2500 Persönlichkeiten aus über 400 Unternehmen sowie Institutionen und Organisationen befassen sich in 19 Regionalnetzwerken seit 1998 in der Initiative für Beschäftigung! mit Fragen der Integration von Jugendlichen ins Berufsleben. Dazu gehören die Hilfe für Benachteiligte, die Förderung von Existenzgründern und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze. In mehr als 200 Projekten wurden Erfahrungen gesammelt. Allein 75 befassten sich speziell mit Fragen der Jugend. Die daraus gewonnenen Erfahrungen und die Möglichkeit der Umsetzung werden in weiteren Regionen genutzt.

Die IfB! ist ein wichtiger Partner von TeamArbeit für Deutschland, die Bundeswirtschafts- und -arbeitsminister Wolfgang Clement im Juni 2003 zusammen mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus Politik, Kirchen, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft als überparteiliche Initiative ins Leben gerufen hat. Beide Initiativen haben sich zum Ziel gesetzt, vorbildliche Projekte und Ideen zur Schaffung von Arbeit und Ausbildung zu bündeln, zu vernetzen und in der Öffentlichkeit vorzustellen.

Quelle: BMWA

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