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15.09.2004

Zusatzjobs im sozialen Bereich

Clement und Vertreter der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege:

Zusatzjobs im sozialen Bereich schaffen neue Perspektiven für Arbeitssuchende und für die sozialen Dienste

Der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Wolfgang Clement ist heute in Berlin mit Vertretern der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege zu einem Gespräch über die Rahmenbedingungen und Perspektiven von Zusatzjobs im sozialen Bereich zusammengetroffen. Zusatzjobs sind gemeinnützige Arbeitsgelegenheiten, die im Rahmen der neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende ab Jahresbeginn 2005 zur Integration von langzeitarbeitslosen Arbeitssuchenden vorgesehen sind.

Clement und die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege erklärten im Anschluss an das Gespräch: "Unser gemeinsames Ziel ist es, die durch die Arbeitsmarktreformen geschaffenen Möglichkeiten zielstrebig zu nutzen, um Langzeitarbeitslosen neue Wege in die Beschäftigung zu eröffnen. Zusatzjobs im sozialen Bereich können dazu neue Perspektiven für die Arbeitssuchenden schaffen. Hier können sie die Erfahrung machen, von der Gesellschaft gebraucht zu werden und wieder den Anschluss an das Arbeitsleben zu finden. Gleichzeitig geben Zusatzjobs der freien Wohlfahrtspflege die Chance, die Qualität ihres Angebots zu verbessern und ihr Leistungsspektrum auszuweiten. Davon profitieren zum Beispiel pflegebedürftige und behinderte Menschen."

Die Gesprächspartner waren sich einig, dass Zusatzjobs nicht zu einer Verdrängung regulärer Beschäftigung führen dürfen. Es sei in jedem Einzelfall zu prüfen, ob auch wirklich zusätzliche Beschäftigung gefördert werde. Dazu solle von den Beteiligten vor Ort ein lokaler Konsens erreicht werden.

Clement: "Die Wohlfahrtsverbände verfügen bei der Betreuung von Langzeitarbeitslosen und Sozialhilfeempfängern über langjährige Erfahrung. Sie sind daher ein unverzichtbarer Partner für die Bundesregierung und die Kommunen bei der Umsetzung unserer Arbeitsmarktreformen."

Die Zusatzjobs seien auch Ausdruck einer neuen Balance zwischen staatlicher Fürsorge und Eigenverantwortung, sagte Clement. "Wer die Hilfe der Gemeinschaft braucht, bekommt sie, muss aber gegebenenfalls auch zur Arbeit im Gemeinwohlinteresse bereit sein."

Quelle: BMWA

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