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14.09.2004

Familienfreundlichkeit bringt Unternehmensgewinn

Diversity-Konzept fördert Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Bundesministerin besucht Ford-Werke in Köln

''Familienfreundlichkeit steigert nicht nur die Arbeitszufriedenheit und Motivation in einem Unternehmen. Sie bringt auch Gewinn. Die Ford-Werke AG hat den betriebswirtschaftlichen Nutzen von familienfreundlichen Maßnahmen erkannt und engagiert sich in beispielhafter Weise dafür, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Spagat zwischen Familie und Berufsalltag zu erleichtern.'' Das sagte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, heute bei ihrem Besuch der ''Diversity & Worklife Woche'' der Ford-Werke AG in Köln-Niehl. Die Ministerin besichtigte unter anderem die Kinderbetreuungseinrichtung ''Ford Pänz'', in der Beschäftigte ihre Kinder unterbringen können, wenn die reguläre Betreuung ausfällt.

''Viele jungen Menschen wollen Kinder, entscheiden sich aber gegen eine Familie, weil sie berufliche Nachteile befürchten'', so Bundesministerin Renate Schmidt. ''Umso mehr brauchen wir engagierte Unternehmen, die es ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ermöglichen, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. Denn jede Investition in Familienfreundlichkeit ist auch eine Investition in die Zukunft. Menschen in ihren unterschiedlichen Lebensentwürfen zu respektieren, heißt auch, ihnen die Möglichkeit zu geben, diese zu leben. Das schließt Arbeitsbedingungen ein, die es berufstätigen Müttern und Vätern erlauben, Kinder und Karriere unter einen Hut zu bringen.''

''Ford schätzt Eltern. Damit Mütter und Väter ihre Fähigkeiten im Unternehmen einbringen können, bietet Ford entsprechende Arbeitsbedingungen: Elterngerechte Arbeitszeiten und eine verlässliche Kinderbetreuung'', sagte Rainer Ludwig, Vorstand Personal- und Sozialwesen, Ford-Werke AG. ''Mit der Kindertagesstätte für den Bedarfsfall 'Ford Pänz' stellt Ford eine Versorgung in unmittelbarer Nähe des Arbeitsplatzes sicher. Zusammen mit verschiedenen Teilzeit- und Job Sharing-Angeboten, die auch für Führungspositionen gelten, schaffen wir schon jetzt bessere Bedingungen für das Familien- und Arbeitsleben. So haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, ihre persönlichen Lebensumstände mit ihren beruflichen Verpflichtungen in Einklang zu bringen - Vorteile, die beiden Seiten zu Gute kommen'', so Ludwig weiter.

Die ''Diversity & Worklife Woche'' ist eine Themenwoche, die jedes Jahr an allen Standorten der Ford Motor Company stattfindet. Diversity ist einer der Grundsätze der Unternehmensphilosophie von Ford und steht für die Wertschätzung unterschiedlicher Talente, Lebenseinstellungen, Religionen, Geschlechter und Herkunft. Einer der diesjährigen Schwerpunkte der ''Diversity & Worklife Woche'' ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Im Rahmen von Diversity bietet Ford in Deutschland berufstätigen Eltern unter anderem flexible Teilzeit- und Telearbeitszeitmodelle und Unterstützung in der Kinderbetreuung. Die Betreuungseinrichtung ''Ford Pänz'' springt in Ausnahmefällen ein, wenn die reguläre Betreuung durch ein Elternteil, Verwandte oder eine Tagesmutter ausfällt. Darüber hinaus fördert ein Elternnetzwerk den Austausch zwischen Eltern, bietet Lösungen für gemeinsame Probleme in der Kinderbetreuung an und will das Bewusstsein für die besonderen Bedürfnisse arbeitender Mütter und Väter erhöhen. Ford wird außerdem als erstes Unternehmen am Unternehmenswettbewerb ''Erfolgsfaktor Familie 2005'' teilnehmen, der im September startet und familienfreundliche Unternehmen auszeichnet.

''Allianz für die Familie''
Die Bundesregierung setzt sich im Rahmen verschiedener Initiativen und Bündnisse für eine familienfreundliche Personalpolitik ein. Um ein familienfreundliches Klima in den deutschen Unternehmen gezielt zu fördern, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Sommer 2003 gemeinsam mit den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft und Gewerkschaften die ''Allianz für die Familie'' ins Leben gerufen. Unter ihrem Dach sind Projekte und innovationsfördernde Kooperationen gebündelt. Starke Partner aus Wirtschaft, Verbänden und Politik setzen sich öffentlich und beispielhaft für eine Unternehmenskultur und Arbeitswelt ein, die allen Beteiligten Gewinn bringt. Projekte der ''Allianz für die Familie'' sind unter anderem die ''Lokalen Bündnisse für Familie'' oder der Unternehmenswettbewerb ''Erfolgsfaktor Familie 2005''.

Quelle: BMFSFJ

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