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27.07.2004

Clement weist Zweifel zurück

Bundesminister Wolfgang Clement weist Zweifel und Kritik am Ausbildungspakt zurück: "Gemeinsam können wir die Ziele des Ausbildungspaktes erreichen"

Bundeswirtschafts- und -arbeitsminister Clement wirbt auch heute auf seiner Ausbildungstour in Sachsen dafür, den Nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs mit Leben zu erfüllen. In diesem Pakt haben sich Bundesregierung und Wirtschaftsverbände gemeinsam und verbindlich verpflichtet, in enger Zusammenarbeit mit den Ländern allen ausbildungswilligen jungen Menschen ein Angebot zu unterbreiten.

"Die Signale, die mich bislang erreicht haben, sind durchweg positiv. Sowohl bei den Industrie- und Handelskammern als auch bei den Handwerkskammern wurden in diesem Jahr schon 4 % mehr neue Ausbildungsverträge abgeschlossen als im vorigen Jahr zur gleichen Zeit. Eine Reihe von Unternehmen hat mir mitgeteilt, dass sie in diesem Jahr mehr Lehrstellen anbieten wollen. Meine Ressortkollegen haben mir zugesagt, in der Bundesverwaltung die Zahl der Ausbildungsplätze um 20 % zu erhöhen", erklärte Clement.

Völlig unerfindlich sei dagegen, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung nach nur gut einem Monat zu seiner Einschätzung komme, so der Bundesminister im Hinblick auf die Äußerungen des Institutsleiters Pütz in der Berliner Zeitung zum Ausbildungspakt.

Ziel des Paktes sind mindestens 30.000 neue Ausbildungsplätze. Zur Zeit arbeiten die Mitarbeiter der Kammern und die Berufsberater der Agenturen mit Hochdruck daran, den Pakt umzusetzen. Insbesondere werden neue Lehrstellen und Plätze für die Einstiegsqualifikationen gesucht. Auch die Intensivierung des Vermittlungsprozesses ist in vollem Gange. Darüber hinaus setzen DIHK und ZDH 800 zusätzliche Ausbildungsplatzwerber zur Ausschöpfung betrieblicher Ausbildungspotenziale ein. Die Spitzenverbände der Wirtschaft und der Kammern bereiten mit der Bundesagentur für Arbeit die im Pakt vorgesehenen "Kompetenzchecks" und die Nachvermittlung der am 30. September noch unvermittelten Bewerber vor.

Auch die Bundesregierung geht zügig voran:

Am 14. Juli 2004 die Reform des Berufsbildungsgesetzes wurde vom Kabinett beschlossen. Am 1. August 2004 treten 5 neue und 26 modernisierte Ausbildungsordnungen in Kraft. Das Sonderprogramm des Bundes, das die von der Wirtschaft zugesagte Einstiegsqualifizierung mit Zuschüssen zum Lebensunterhalt der teilnehmenden Jugendlichen flankiert, ist inzwischen fast fertig gestellt: Nach dem Kabinettsbeschluss über die Eckwerte des Programms am 14. Juli werden die Verwaltungsvereinbarung mit der Bundesagentur für Arbeit und die Durchführungsrichtlinien in den nächsten Tagen unterschrieben.
Die Vereinbarung über die Fortsetzung des Bund-Länder-Ausbildungsplatzprogramms Ost mit 14.000 Plätzen wurde am 15. Juli 2004 von Bund und Ländern unterschrieben.
Das Programm STARegio zur Förderung zusätzlicher betrieblicher Ausbildungsplätze im Rahmen von Ausbildungsverbünden und ?kooperationen wird um 50 % aufgestockt.
Die Bundesverwaltung erhöht ihr Ausbildungsangebot um 20 % (d.h. rd. 2.000 zusätzliche Plätze), die Bundesagentur für Arbeit stellt 1.700 Auszubildende ein, 900 mehr als geplant. Die Bundesagentur für Arbeit führt die ausbildungsfördernden Maßnahmen mindestens auf gleicher Höhe wie 2003 fort. Ausbildungsbewerber und Betriebe, die Ausbildungsplätze anbieten, werden durch Callcenter der BA kontaktiert.

"Wenn alle Beteiligten weiter intensiv daran arbeiten, können die Ziele des Paktes erreichen. Hierfür werde ich mich auch persönlich mit voller Kraft einsetzen. Daher wiederhole ich heute meinen Appell an die Unternehmer: Bildet jetzt aus! Damit gebt ihr unserer Jugend eine Chance und beugt im eigenen Interesse künftigem Fachkräftemangel wirksam vor", resümierte der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement.

Quelle: BMWA

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