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08.02.2004

Altenpflege-Umsteiger üben für neuen Job

Wilkau-Haßlauer Regiestelle zeiht zweites „Stellvertreter“-Projekt mit 25 Teilnehmern durch

Wilkau-Haßlau
Job-Rotation – so der recht ominöse Beiname einer Regiestelle für den sozial-medizinischen Bereich mit Sitz in der Schulstraße in Wilkau-Haßlau. Ihr Träger ist die B.S.B. European Contacts Beratungs- und Dienstleistungs GbR. Die bundesweite Gesellschaft ist der Ansprechpartner dafür.

Was sich hinter dem Namen verbirgt, erläutert der Wilkau-Haßlauer Geschäftsführer Jürgen Breiter. Die Regiestelle verfolgt das Ziel, langzeitarbeitslose und schwer vermittelbare Frauen für eine Festanstellung in der stationären und ambulanten Pflege zu qualifizieren. Dabei kann er bereits auf eine erfolgreiche Arbeit verweisen. Das erste Projekt stand unter dem Titel „Futura I“. Ermöglicht wurde dieses durch das Arbeitsamt Zwickau, das die Regiestelle unterstützt. Die Ausbildung erfolgte in der Zeit von Februar bis Dezember 2003 in der Berufsfachschule für Altenpflege des Institutes für Weiterbildung in der Schumannstraße in Zwickau.
Laut Breiter hatten 25 Frauen Anfang Februar 2003 mit der Vorqualifizierung zum Stellvertreter begonnen. Das heißt, sie können für einen gewissen Zeitraum in Pflegeeinrichtungen die Stamm-Mitarbeiter ersetzen, während diese an einer Weiterbildungsmaßnahme teilnehmen. Sie waren aus 75 Bewerbungen heraus gesiebt worden. Die meisten von diesen Lehrgangsteilnehmerinnen hatten bereits eine hauswirtschaftliche Weiterbildung hinter sich.
Von den 25 konnten 23 Personen in den ersten Arbeitsmarkt als Pflegehilfskräfte beziehungsweise als Hilfskräfte für Heilerziehung vermittelt werden. „Darüber hinaus ist es uns gelungen“, so der Geschäftsführer, „zusätzlich sieben nicht vorqualifizierte arbeitslose Frauen mit befristeten Arbeitsverträgen als Stellvertreterin in die Altenpflege zu vermitteln.“ Darunter zwei als Pflegefachkräfte und eine als Fachkraft für Heilerziehung.

Wie Jürgen Breiter weiter berichtete läuft seit November 2003 bereits ein zweites Futura-Projekt, an dem wieder 25 Fachkräfte sowie motivierte Ungelernte teilnehmen. Sie befinden sich in der theoretischen und praktischen Ausbildung und werden auf eine befristete Einstellung vorbereitet. Im Rahmen einer zweiten Projektetappe erfolgt eine berufsbegleitende Qualifizierung für an- und ungelernte Stamm-Mitarbeiter aus sozial-medizinischen Einrichtungen. Hier erfolgt der Abschluss als Altenpflegerin.
Schließlich beginnen im April 2004 drei Teilprojekte zur Ausbildung zu Stellvertretern beziehungsweise Praxisanleitern und verantwortlichen Pflegekräften. (HKL)
Quelle: Freie Presse Zwickau 05.02.2004

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