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24.02.2003

Personalnebenkosten im Jahr 2000

Die Personalnebenkosten fuer die Arbeitgeber im Produzierenden Gewerbe, Handel und Gastgewerbe sowie Kredit- und Versicherungsgewerbe lagen im Jahr 2000 mit durchschnittlich 18 800 Euro je vollzeitbeschaeftigten Arbeitnehmer um 3,6% hoeher als 1996.

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes sind sie damit deutlich weniger gestiegen als das Entgelt fuer geleistete Arbeitszeit (+ 8,5%). Ihr Anteil an den gesamten Arbeitskosten ist von 44,5% im Jahr 1996 auf 43,3% im Jahr 2000 gesunken. Die gesamten Arbeitskosten stiegen von 1996 bis 2000 um 6,3%.

Der Anstieg der Personalnebenkosten bewegte sich damit unterhalb der Inflationsrate - der Preisindex fuer die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Deutschland erhoehte sich in diesem Zeitraum um 5,4% - und war auch deutlich niedriger als die Zunahme der Arbeitsproduktivitaet (reale Bruttowertschoepfung je Erwerbstaetigen) mit 6,0% von 1996 bis 2000.

Einen daempfenden Einfluss auf die Personalnebenkosten hatten im Zeitraum 1996 bis 2000 ruecklaeufige Aufwendungen fuer die betriebliche Altersversorgung (- 1,6%) und fuer Entlassungsentschaedigungen/Kurzarbeitergeld (- 38,2%) sowie der moderate Anstieg der Aufwendungen fuer die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (+ 0,6%). Sonderzahlungen wie 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld, Gratifikationen, vermoegensbildende Leistungen (+ 7,1%), die Arbeitgeberbeitraege zur Sozialversicherung (+ 6,5%) und die Aufwendungen fuer die berufliche Bildung (+ 13,8%) stiegen in diesem Zeitraum dagegen ueberdurchschnittlich.

Die ersten Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes vom 27. November 2002 (Pressemitteilung Nr. 418/02) werden hiermit teilweise revidiert.

Die in vierjaehrlichem Turnus stattfindende Arbeitskostenerhebung wurde im Jahre 2001 in den Mitgliedstaaten der Europaeischen Union nach einheitlichen Standards durchgefuehrt. Die Erhebung bezieht alle Kosten ein, die im Laufe des Jahres 2000 in einem Unternehmen fuer den Faktor Arbeit angefallen sind. Das Erhebungsprogramm unterscheidet ueber 70 verschiedene Kosten- und Beschaeftigungsmerkmale, fuer die z.T. erst einige Monate nach Ablauf des Berichtsjahres in den Unternehmen Angaben vorliegen. In Deutschland wurden deshalb in der zweiten Jahreshaelfte 2001 rund 29 000 Unternehmen des Produzierenden Gewerbes, des Handels und Gastgewerbes sowie des Kredit- und Versicherungsgewerbes mit zehn und mehr Arbeitnehmern befragt; das waren 15,7 % aller Unternehmen des Erfassungsbereichs.
Quelle: Statistisches Bundesamt

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