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08.07.2009

KMU legen Wert auf Qualität in Weiterbildung

Umfrage: Vier von fünf KMU legen hohen Wert auf Qualität in der Weiterbildung

Chefs wollen Veränderung - Mitarbeiter sollen nach Training Lernstoff umsetzen - Prominenz des Coachs ist zweitrangig.

Eine Blitzumfrage der Deutschen Akademie für Training ergab, dass 80 Prozent der KMUs an erster Stelle Wert auf Qualität bei Weiterbildungsmaßnahmen, Trainings und Workshops legen. Qualität lässt sich an der Umsetzbarkeit der Inhalte messen. Geht der Lernstoff auf die Bedürfnisse des Mitarbeiters ein? Woran kann er sich später noch erinnern? Was hat der Mitarbeiter wirklich umgesetzt? Anhand solcher Fragen messen einige KMUs sechs Monate nach einem Training die Qualität der Weiterbildungsmaßnahme. Erst dann entscheiden sie sich längerfristig für einen Anbieter.

Wie die Deutsche Akademie für Training in ihrer Blitzumfrage bei 290 klein- und mittelständischen Unternehmen (KMUs) feststellte, sind Weiterbildungsmaßnahmen nur dann sinnvoll, wenn sie auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter und des Unternehmens angepasst sind. Dabei ist wichtig, dass die Mitarbeiter das Erlernte schnell und praxisnah im Arbeitsalltag umsetzen können und wollen. Das Wollen ist besonders dann vorhanden, wenn der Trainer klar vermitteln kann, dass er sich mit den täglichen Problemen auskennt und aus eigener Erfahrung lehrt. Trockene Theorie gespickt mit Fremdwörtern, die in der Firmenkultur selten angewandt werden, hemmen den Umsetzungswillen stark.

Auch bedeutet Qualität für die Entscheider in den KMUs nicht nur ein Strohfeuer in der Umsetzung des Erlernten, sondern die langfristige Verbesserung der teilnehmenden Mitarbeiter. Die Deutsche Akademie für Training empfiehlt den KMUs deshalb, sechs Monate nach der Weiterbildung eine interne Umfrage, ob die Mitarbeiter wieder in alte Verhaltensmuster zurück gefallen sind oder wie viel der vorher wahrgenommenen Veränderung jetzt noch vorhanden ist. Viele KMUs entscheiden erst dann, ob sie langfristig mit einem Trainingsanbieter arbeiten werden.

Die Deutsche Akademie für Training geht noch tiefer. Sie fordert schon vor dem Trainingstermin eine starke Einbindung der Teilnehmer. In einer sogenannten IST-Analyse soll der einzelne Mitarbeiter vor dem Training gefragt werden, welche Inhalte ihm in dem geplanten Training wichtig sind. Mit welchen Problemen und Besonderheiten er im Arbeitsalltag zu kämpfen hat. Später im Training soll er dann erkennen, dass sein spezielles Problem anonymisiert, aber für ihn deutlich, einfließt. Dies drückt eine Wertschätzung seiner Persönlichkeit aus und motiviert stark zur Veränderung. Dann kann die Umsetzung auch langfristig wirken.

Nach der Analyse bei den Mitarbeitern sollen die direkten Ziele der Vorgesetzten und der Geschäftsleitung erfragt werden. Um den Trainingsinhalt danach zu komplettieren, werden auch Besonderheiten, die dem analysierenden Trainer als Firmenfremden aufgefallen sind, besprochen. Da er nicht betriebsblind ist, sieht er oft schon Chancen, die zu nutzen sind, bevor es zu spät zur Umsetzung ist. Die Deutsche Akademie für Training sieht die Inputs der Mitarbeiter, die Ziele der Geschäftsführung und die Hinweise der Analysten als Basis für die Inhalte einer erfolgreichen und zukunftsorientierten Fortbildung.

Dies hat natürlich seinen Preis. Doch nur 12 Prozent der KMUs haben den Preis als erstes Auswahlkriterium genannt. Die entscheider werden viel mehr das Preis-/Leistungsverhältnis. Das muss für sie im Gesamten stimmen.

Die Deutsche Akademie für Training hat in Ihrer Blitzumfrage bei den Entscheidern auch erfahren, dass 8 Prozent auf den Bekanntheitsgrad der Trainer Wert legen. Diesen wiederum messen sie an der Multiplikation der Medien und an den Referenzen der einzelnen Coaches.

Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten des Bildungsspiegel

Quelle: Bildungsspiegel

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