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07.09.2008

Gute Bildung schützt vor Arbeitslosigkeit

Geringqualifizierte haben es hierzulande besonders schwer, einen Job zu bekommen. EU-weit belegt Deutschland den drittletzten Platz.

Je höher die Qualifizierung desto höher die Jobaussicht Im Jahr 2007 waren durchschnittlich 17,7 Prozent der 25- bis 64-jährigen Erwerbspersonen mit einfachem Bildungsniveau (höchstens Realschulabschluss ohne Berufsausbildung) arbeitslos, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Unterdessen rief Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu auf, auch Jugendlichen mit Startschwierigkeiten eine Möglichkeit zu Bildung und Ausbildung zu eröffnen.

Im Vergleich der 25 EU-Staaten liegt Deutschland bei den Berufschancen für Geringqualifizierte auf dem drittletzten Platz. Nur in Tschechien (19,1 Prozent) und der Slowakei (41,5 Prozent) sieht es für Geringqualifizierte noch schlechter aus. Im EU-Durchschnitt waren lediglich 9,2 Prozent dieser Menschen arbeitslos. Bildung schützt demzufolge eindeutig vor Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote bei den Menschen mit Hochschul- und Fachhochschulabschluss oder einer höheren berufsfachlichen Ausbildung lag in Deutschland bei lediglich 3,7 Prozent – und damit nur knapp über dem EU-Durchschnitt von 3,6 Prozent. Die Erwerbslosenquote bei mittlerem Bildungsabschluss, also mit Berufsausbildung oder Abitur ohne Studium, lag hierzulande bei 8,2 Prozent (EU-Durchschnitt: 6,0 Prozent).

Große Unterschiede von Land zu Land

In Griechenland, Luxemburg und Portugal betrug der Abstand bei der Erwerbslosenquote zwischen den Gruppen mit der niedrigsten und der höchsten Bildung nur rund einen Prozentpunkt. In der Slowakei sowie in Tschechien hingegen war das Risiko einer Erwerbslosigkeit bei einfacher Bildung jeweils mehr als zwölfmal so hoch wie bei Menschen mit höherer Bildung.

Generell sind laut Statistischem Bundesamt die Arbeitsmarktchancen nach Bildungsniveau vor allem in den osteuropäischen Staaten besonders ungleich verteilt. Aber auch Deutschland zähle zu den Ländern, in denen Personen mit einfachem Bildungsgrad besonders von Arbeitslosigkeit betroffen seien.

Den vollständigen Artikel können Sie direkt auf den Seiten des Fokus nachlesen.

Quelle: Fokus

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