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18.09.2007

OECD-Studie: Bildung auf einen Blick

OECD-Studie

Die Veröffentlichung thematisiert bildungspolitisch wichtige Fragen anhand von Kernindikatoren im internationalen Vergleich der 30 OECD-Mitgliedsländer sowie einiger Partnerländer. Schwerpunktbereiche der dargestellten Kennzahlen sind Bildungsbeteiligung und Bildungserfolg, öffentliche und private Bildungsausgaben, Bildung und Beschäftigung sowie Lehr- und Lernbedingungen an Schulen. Die im diesjährigen Bericht verwendeten Basisdaten stammen überwiegend aus den Jahren 2004 und 2005.

Die OECD-Studie "Bildung auf einen Blick" hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutenden Bezugspunkt für die bildungspolitische Diskussion in Deutschland entwickelt und gibt wichtige Impulse für Analysen und Reformstrategien zum nationalen Bildungssystem.

"Bildungsinvestitionen sind Zukunftsinvestitionen. Die Herausforderungen unserer Zeit wie die Globalisierung, höhere Anforderungen am Arbeitsmarkt und die demographische Entwicklung erfordern es, das Potential an Qualifikationen in unserem Land voll auszuschöpfen. Wir müssen alles tun, um dem absehbaren Fachkräftemangel vor allem in den technischen Berufen vorzubeugen", so Bundesbildungsministerin Schavan. "Wir starten in diesem Herbst eine Nationale Qualifizierungsinitiative, bei der unter anderem Schwerpunkte bei der frühkindlichen Bildung, bei der Integration und bei der deutlichen Reduzierung der Schulabbrecherquote liegen. Gemeinsam mit den Ländern sind wir damit auf einem guten Weg", so Schavan. Die Ministerin und der KMK-Präsident kündigten an, dass sie in Kürze ein neues Rahmenprogramm zur strukturellen Stärkung der empirischen Bildungsforschung vorstellen werden.

Bildung lohnt sich Für den Einzelnen und die Gesellschaft lohnen sich Investitionen in Bildung. Personen mit höheren Bildungsabschlüssen sind seltener arbeitslos als Personen mit geringer Qualifikation und weisen höhere Erwerbstätigkeitsquoten auf. So lag im Jahr 2005 in Deutschland die Erwerbstätigenquote der 25- bis 64-Jährigen Männer mit einem Hochschul- oder vergleichbaren -Abschluss bei 86%, die für Frauen bei 79% (OECD-Mittel: Männer 89%, Frauen 79%). Deutlich niedriger liegen die Beschäftigungsquoten bei denen, die über einen beruflichen Abschluss im Sekundarbereich II (z.B. abgeschlossene Lehre) oder darunter verfügen. Mit Sekundar II-Abschluss sind in Deutschland 76% der Männer und 65% der Frauen beschäftigt. Mit einem Abschluss unterhalb des Sekundarbereichs II beträgt die Beschäftigungsquote bei den Männern 62% und bei Frauen 45%. Zugleich gibt es einen starken positiven Zusammenhang zwischen Bildungsstand und Durchschnittseinkommen. In allen OECD-Ländern verdienen Personen mit einem Hochschulabschluss deutlich mehr als Absolventen des Sekundarbereichs, in der Regel sind es mehr als 50%. In Deutschland liegt der Einkommensvorteil für 25- bis 64-Jährige mit einem Abschluss des Tertiärbereichs im Verhältnis zum Einkommen aus einer Ausbildung im Sekundarbereich II bei 51% und nimmt damit international eine mittlere Position ein. "Bildung lohnt sich, und das in einem doppelten Sinne", fasste Bundesministerin Schavan diese Ergebnisse zusammen. "Eine gute und möglichst hoch qualifizierte Bildung liegt nicht nur im Interesse des gesamten Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts, sondern sie ist zugleich der Schlüssel zum persönlichen und sozialen Erfolg," so der Präsident der Kultusministerkonferenz, Senator E. Jürgen Zöllner.

Zahl der Akademiker in der OECD steigt Steigende Anforderungen des Arbeitsmarkts, der Übergang in die Informations- und Wissensgesellschaft sowie höhere Bildungsansprüche des Einzelnen und der Gesellschaft haben international den Anteil junger Menschen, die einen Hochschulabschluss erwerben, ansteigen lassen. Durchschnittlich verfügen in den OECD-Ländern 19% der 25- bis 64-Jährigen über einen Hochschulabschluss, in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen liegt der OECD-Durchschnitt hingegen bei 24%. Nur wenige Länder weisen für beide Altersgruppen denselben Anteilswert auf (z.B. USA jeweils 30%, Deutschland jeweils 15%).

Der vollständige Artikel kann auf den Seiten des Bildungsspiegel nachgelesen werden.

Quelle: Bildungsspiegel

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