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25.09.2007

Studieren ohne Abitur: Der dritte Weg

Autorin: Petra Schramml

Wenn man an einer deutschen Hochschule studieren möchte, braucht man nicht unbedingt das Abitur oder die Fachhochschulreife. Inzwischen gibt es in allen Bundesländern die Möglichkeit für Praktiker mit Berufserfahrung, berufsbegleitend oder in Vollzeit zu studieren und sich weiterzubilden.

Den Beruf fürs Leben zu finden, ist heutzutage nicht einfach. In vielen Berufen werden zunehmend Spezialkenntnisse und übergreifendes Wissen verlangt, die über die ursprüngliche Berufsausbildung hinausgehen. Wenn engagierte Mitarbeiter im Unternehmen mithalten wollen, müssen sie sich regelmäßig fortbilden. Lernen ist ein lebenslanger Prozess geworden. Eine Möglichkeit, sich beruflich weiterzuentwickeln, ist ein Studium. Im Gegensatz zu Ländern wie Großbritannien oder den USA, in denen das Studium ohne Abitur schon lange möglich ist, war dies an deutschen Hoch- oder Fachhochschulen über lange Zeit überwiegend für Absolventen des Ersten und Zweiten Bildungsweges vorgesehen. Bundesweite Ausnahme war das Kunststudium, das bei dem Nachweis besonderer Begabung aufgenommen werden konnte. Dies hat sich geändert. Nach der Novellierung des Hochschulrahmengesetzes 1998 und entsprechenden Änderungen auf Länderebene gibt es jetzt in allen Bundesländern die Möglichkeit, auch ohne die schulische Hochschulzugangsberechtigung zu studieren.

Zugangsvoraussetzungen für ein Studium ohne Abitur Mindestvoraussetzung für den Zugang zum so genannten Dritten Bildungsweg ist in allen Bundesländern der Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Einschlägige berufliche Vorbildung von Nicht-Abiturienten ist in Deutschland unerlässlich. Die Dauer der für den (Fach-)Hochschulzugang verlangten Berufserfahrung variiert jedoch von Bundesland zu Bundesland. Allgemein gilt – außer in Bayern – dass beruflich Qualifizierte den Hochschulzugang für alle Fachrichtungen erwerben können. Einheitlich ist einzig, dass sich jede Bewerberin/jeder Bewerber für einen bestimmten Studiengang entscheiden muss. Ein Fachwechsel im Verlauf des Studiums ist nicht möglich.

Auch die anderen Zulassungsvoraussetzungen sind unterschiedlich. In den meisten Bundesländern muss man sich vor Studienbeginn einem fachbezogenen Eignungstest in einem Prüfungsverfahren wie der Zugangsprüfung oder dem Eignungsgespräch unterziehen, bevor man die endgültige Zulassung bekommt. Die Prüfung besteht meist aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil und umfasst sowohl Allgemeinwissen als auch fachliche Grundlagen des gewählten Studiengangs.

Den vollständigen Artikel finden Sie direkt bei Bildungsspiegel.de

Quelle: Bildungsspiegel

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