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07.08.2007

69 Prozent der Betriebe investieren in Schulungen

Weniger Geld für Weiterbildung

Deutsche Unternehmen investieren immer weniger in Weiterbildung: Lehrgänge, Seminare und andere Maßnahmen gab es im Jahr 2005 nur noch in 69 Prozent der Betriebe. Im Vergleich zu 1999 war dies ein Rückgang um knapp sechs Prozentpunkte, wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte. Ältere Beschäftigte nehmen deutlich seltener als ihre jüngeren Kollegen an betrieblicher Weiterbildung teil.

Wie die Wiesbadener Statistiker mitteilten, gab es die klassische Form der Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen und Seminaren nur noch in 54 Prozent der Unternehmen, im Vergleich zu 67 Prozent im Jahr 1999. Weitere 15 Prozent der Firmen setzten zudem auf Jobrotation, Aufbauprogramme oder Qualitätszirkel. In den Unternehmen, die klassische Weiterbildung im Angebot hatten, stieg der Anteil der Teilnehmer von 36 Prozent auf 39 Prozent.

Die höchste Teilnehmerquote gab es in der Altersgruppe der 25- bis 54-Jährigen mit 41 Prozent, gefolgt von den unter 25-Jährigen (34 Prozent). Am seltensten nahmen Beschäftigte über 54 Jahre teil (27 Prozent). Unterschieden nach Geschlechtern war die Teilnehmerquote der Frauen mit 35 Prozent geringer als die der Männer (41 Prozent).

Je nach Betriebsgröße variierten die Teilnahmequoten erheblich: In Unternehmen mit zehn bis 191 Beschäftigten nutzten 53 Prozent der Mitarbeiter das Weiterbildungsangebot. In Unternehmen mit 1000 und mehr Beschäftigten waren es dagegen nur 36 Prozent. Die Energie- und Wasserversorger schickten 58,4 Prozent ihrer Mitarbeiter in Fortbildungen, bei den Kredit- und Versicherungsfirmen waren es 55,3 Prozent. Im Handel und im Gastgewerbe nahmen dagegen nur 29,8 beziehungsweise 29,7 Prozent der Arbeitnehmer an Weiterbildungen teil.

Durchschnittlich verbrachten die Teilnehmer 30 Stunden pro Jahr in Fortbildungen. Die Unternehmen ließen sich die Maßnahmen pro Mitarbeiter 504 Euro kosten. Das waren acht Prozent weniger als 1999.

Das Bundesbildungsministerium arbeitet nach eigenen Angaben an einer Gesamtstrategie für lebenslanges Lernen. Schwerpunkte sind unter anderen die Erwachsenenbildung, die nachträgliche Qualifizierung besonders von Migranten und die Unterstützung kleinerer und mittlerer Unternehmen bei der Weiterbildung.

Quelle: Hamburger Abendblatt

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