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16.06.2007

Politiker fordern Ausbau des Faktors Weiterbildung

Stiftung Warentest soll noch aktiver werden

Bildungsexperten aus Regierung und Opposition haben einen deutlichen Ausbau der Weiterbildung gefordert, um die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit Deutschlands zu sichern. Der SPD-Bildungsexperte Ernst Dieter Rossmann sagte der Nachrichtenagentur ddp: «Hier müssen wir mehr investieren und dadurch die Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft stärken.»

Berlin (ddp). Bildungsexperten aus Regierung und Opposition haben einen deutlichen Ausbau der Weiterbildung gefordert, um die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit Deutschlands zu sichern. Der SPD-Bildungsexperte Ernst Dieter Rossmann sagte der Nachrichtenagentur ddp: «Hier müssen wir mehr investieren und dadurch die Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft stärken.»

Die Grünen-Bildungsexpertin Priska Hinz bezeichnete Weiterbildung als «ein hartes Thema, als einen Innovationsfaktor», der immer wichtiger werde und deutlich gestärkt werden müsse. Volker Schneider (Die Linke) sprach von einem «erheblichen Nachholbedarf» Deutschland gegenüber anderen europäischen Staaten. Die OECD hatte erst im vergangenen Jahr in einem Bericht kritisiert, dass die Teilnehmerquote an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen in Deutschland mit 12 Prozent unter dem OECD-Mittelwert von 18 Prozent liegt. In den USA lag die Quote bei 37 Prozent, in Dänemark sogar bei 40 Prozent. In Deutschland seien «größere Anstrengungen» auch bei der beruflichen Weiterbildung von zentraler Bedeutung. Im vergangenen Jahr hat der Staat rund 904 Millionen Euro (2005: 850) in die Weiterbildung von Arbeitslosen investiert. Im Jahr 2001 waren es noch 2,8 Milliarden Euro gewesen. In einer Antwort auf eine Anfrage der Links-Fraktion schrieb die Bundesregierung: Im Jahr 2005 hätten sechs Monate nach einer Weiterbildungsmaßnahme 45,5 Prozent der Teilnehmer eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gehabt. Die Bedeutung dieses Bildungsmarktes betonen daher alle Parteien. Im Detail zeigen sich allerdings deutliche Unterschiede.

Rossmann betonte, der Fachkräftebedarf, der technologische Wandel und die demographische Entwicklung erforderten neue Herangehensweisen an den Bereich Weiterbildung. Dabei müssten sich sowohl der Staat als auch Unternehmen und der Einzelne finanziell engagieren. Die SPD trete für den Aufbau einer Beschäftigungsversicherung «als Weiterentwicklung der Arbeitslosenversicherung» ein. Darüber könnten Teile von Weiterbildungsmaßnahmen bezahlt werden.

CDU-Expertin Ilse Aigner weist auf die bereits hohen Investitionen im Bildungsbereich sowie auf das vom Bildungsministerium vorgelegte Konzept zum Weiterbildungssparen hin. Dabei erhalten Interessenten bis zu 154 Euro an Zuschüssen, wenn sie den gleichen Betrag noch einmal dazu legen. Hinz forderte dagegen ein Umsteuern der Bundesagentur für Arbeit (BA) bei der Weiterbildungspolitik. Es müsse beispielsweise versucht werden, arbeitslose Akademiker so weiter zu qualifizieren, dass sie möglichst genau zur bestehenden Nachfrage passen.

Den vollständigen Artikel finden Sie auf den Seiten von pr-inside

Quelle: PR-Inside

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