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20.12.2006

Bildung kein Schwerpunkt der dt. EU-Ratspräsi

Bildung kein Schwerpunktthema der deutschen EU-Ratspräsidentschaft

Als sich die europäischen Staats- und Regierungschefs im Jahr 2000 auf die Lissabon-Agenda und die Lissabon-Ziele einigten, forderten sie „nicht nur einen tief greifenden Umbau der europäischen Wirtschaft, sondern auch ein ehrgeiziges Programm zur Modernisierung des Wohlfahrtsstaates und der Bildungssysteme“. Zudem wurde beschlossen, dass Europa bis zum Jahr 2010, was die Qualität seiner Bildungs- und Schulungssysteme angeht, weltweit führend sein sollte.

Um diese Ziele zu erreichen, müssen alle Mitgliedstaaten grundlegend ihre nationalen Bildungs- und Schulungssysteme umgestalten. Diese Umgestaltung sollte durch die offene Methode der Koordinierung zwischen den Mitgliedstaaten vorangetrieben werden (gemeinsame Festlegung von Zielen, gemeinsames Benchmarking, Austausch von Erfahrungen und bewährten Verfahren (best practice)). Kernfragen:

"Die europäische Bildungszusammenarbeit ist mit dem Bologna-Prozess für die Hochschulbildung und dem Kopenhagen-Prozess für die berufliche Bildung auf einem guten Weg. Um die nationalen Bildungssysteme miteinander zu verknüpfen, müssen nun bestehende Hindernisse weiter abgebaut werden, ohne die Stärken der jeweiligen Systeme zu beeinträchtigen", sagte die deutsche Bundesministerin für Forschung und Bildung Annette Schavan bei der Vorstellungexternal der Schwerpunkte der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in Bildung und Forschung.

Schavan sagte, dass Deutschland darauf setze, die Mobilität von jungen Leuten weiter zu erhöhen. In dieser Hinsicht bewegt sich Deutschland auf die Annahme der Empfehlung zur Errichtung eines Europäischen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (EQF)Pdfexternal zu und bereitet die Anwendung des europäischen Leistungspunktesystems für die Berufsbildungexternal (ECVET) vor. Nach der Annahme und Umsetzung dieses Systems könnte es dazu beitragen, die Mobilität zu erhöhen, auch wenn deutsche Studierende und Lernende im Erwachsenenalter derzeit Schwierigkeiten haben können, von einem Bundesland ins andere zu wechseln. Die sechzehn Bundesländer, aus denen die Bundesrepublik Deutschland besteht, haben im Bereich Bildung umfassende Kompetenzen.

Der deutsche EU-Ratsvorsitz wird auch einen Zwischenbericht zur Umsetzung des Arbeitsprogramms der Kommission „Allgemeine und berufliche Bildung 2010external“ vorlegen. Ziel des Programms ist es, dass die Mitgliedstaaten den Zugang zur Bildung für alle sicherstellen und das europäische Bildungssystem auch gegenüber der Welt geöffnet wird. Der Zwischenbericht wird die Richtung für allgemeine und berufliche Bildung für die Zeit nach 2010 vorgeben.

Den vollständigen Artikel finden Sie direkt bei EurActiv.com

Quelle: EurActiv.com

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