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06.09.2006

Qualifikationen in Europa verständlich machen

Die Einrichtung des Europäischen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (EQR) nimmt Gestalt an.

Die Einrichtung des Europäischen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (EQR) nimmt Gestalt an. Die Europäische Kommission hat in einem Vorschlag die wesentlichen Grundzüge des EQR vorgestellt. Der EQR ist eine Art gemeinsame Sprache, mit der sich die Qualifikationen der verschiedenen Aus- und Weiterbildungssysteme innerhalb der EU beschreiben lassen. Mit seiner Hilfe können Mitgliedstaaten, ArbeitgeberInnen und BürgerInnen unterschiedlichste Qualifikationen miteinander vergleichen.

Ján Figel’, EU-Kommissar für Bildung, Kultur und Mehrsprachigkeit, erklärte: „Die Menschen in Europa, die aus bildungstechnischen oder beruflichen Gründen in ein anderes Land gehen, oder die auf bereits absolvierter Aus- oder Weiterbildung aufbauen möchten, stoßen viel zu oft auf Hindernisse. Dieses Problem wird der EQR lösen helfen: Er erläutert die unterschiedlichen nationalen Qualifikationen in Europa und fördert damit den Zugang zu Aus- und Weiterbildung. Mit der Verabschiedung des EQR wird die Mobilität zu (Aus)bildungs- und Arbeitszwecken steigen.“

Der EQR umfasst allgemeine Bildung und Erwachsenenbildung genauso wie berufliche Aus- und Weiterbildung sowie höhere Bildung. Den Kern des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) bildet ein Satz von acht Referenzniveaus, mit denen Lernergebnisse beschrieben werden. Die Verschiebung des Schwerpunktes vom Lerninput auf die Lernergebnisse macht es leichter, die Anforderungen am Arbeitsmarkt und das Aus- und Weiterbildungsangebot aufeinander abzustimmen. Zudem können damit Einzelpersonen und ArbeitgeberInnen die Qualifikationsniveaus verschiedener Länder und Aus- und Weiterbildungssysteme besser miteinander vergleichen. Der Entwurf sieht vor, dass die Mitgliedstaaten ihre nationalen Qualifikationssysteme (bis 2009) an den EQR koppeln.

Der Vorschlag ist nur eines von mehreren konkreten Ergebnissen des Arbeitsprogramms „Allgemeine und berufliche Bildung 2010“, das im Anschluss an den Europäischen Rat von Lissabon (2000) erstellt wurde. Darüber hinaus ist er die Antwort auf eine ausdrückliche Forderung der Frühjahrstagungen des Europäischen Rates 2005 und 2006. Der EQR wird dazu beitragen, die europäischen Aus- und Weiterbildungssysteme für die breite Öffentlichkeit transparenter und zugänglicher zu machen. Mit der Annahme des Vorschlags durch den Rat und das Europäische Parlament wird im nächsten Jahr gerechnet.

Weitere Informationen finden Sie hier

Quelle: EU-Kommission

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