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28.04.2006

Durchlässigkeit im Bildungssystem voranbringe

Durchlässigkeit im Bildungssystem voranbringen: Arbeitgeber fordern offenes Bildungssystem

Ein durchlässiges Bildungssystem ist Voraussetzung für lebenslanges Lernen und damit zukunftsentscheidend für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Wir können es uns nicht leisten, Talente verkümmern zu lassen. Daher müssen wir die Abschottung zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung überwinden. Wir müssen in Anschlüssen statt in Abschlüssen denken und die Vertreter der beruflichen und der akademischen Bildung endlich an einen Tisch bringen, erklärte Peter Clever, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der BDA, anlässlich des BDA-Workshops „Durchlässigkeit schafft Zukunft – Auf dem Weg zu einem Nationalen Qualifikationsrahmen“ heute in Berlin.

Die Öffentlichkeit verkennt bislang, in welch drastischem Maße Begabungen durch die Abschottung und Versäulung zwischen beruflicher und akademischer Bildung verschwendet werden. Die Regelungen zur Aufnahme eines Studiums für Nicht-Abiturienten sind völlig unübersichtlich ebenso die Möglichkeiten, im Arbeitsleben erworbene Fähigkeiten und Kenntnisse auf ein Studium anzurechnen. Wirtschaft, Hochschulen und Politik müssen nun zeitnah Lösungen finden. Die BDA bringt erstmals alle Akteure zur gemeinsamen Diskussion über die Durchlässigkeit unseres Bildungssystems an einen Tisch, sagte Clever.

Um einen wirklichen Fortschritt bei der Durchlässigkeit zu erreichen, müssen wir berufliche und akademische Bildungswege als gleichwertig anerkennen. Berufliche und akademische Bildungswege müssen zum gleichen beruflichen Ziel führen können. Alle Bildungsanbieter, vom Unternehmen bis zur Universität, müssen die spätere Beschäftigungsfähigkeit der Lernenden ins Zentrum ihrer Ausbildung stellen. Dazu brauchen wir eine engere Zusammenarbeit von betrieblicher Personalentwicklung und Hochschulen. Dem Einzelnen müssen Anschlüsse statt Abschlüsse angeboten werden, erklärte Clever.

Unterstützung für die Verbesserung der Durchlässigkeit kommt auch aus Europa: Die Entwicklung des Europäischen Qualifikationsrahmens hat den Reformmotor in Gang gesetzt. Berufliche und hochschulische Bildung werden erstmals in einem gemeinsamen Rahmen abgebildet. Diese Impulse gilt es jetzt aufzugreifen und einen Nationalen Qualifikationsrahmen zu entwickeln, der ebenso berufliche und hochschulische Bildung umfasst, forderte Clever.

Quelle: BDA

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