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13.02.2006

Ein Tausender pro Kopf

Auch wenn es oft behauptet wird: Weiterbildung ist in deutschen Unternehmen kein Fremdwort.

Im Jahr 2004 investierten gut acht von zehn Betrieben in die Qualifikation ihrer Mitarbeiter, wie die aktuelle Weiterbildungserhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ergab. Insgesamt wendeten die Unternehmen fast 27 Milliarden Euro für Qualifizierungsmaßnahmen auf. Das gewerkschaftliche Ansinnen, den Umfang des Engagements per Tarifvertrag festzuschreiben, stößt bei den Betrieben auf Unverständnis – ist doch der Weiterbildungsbedarf von Firma zu Firma sehr unterschiedlich.

Mitarbeiter mit aktuellem Fachwissen sind eine Voraussetzung, ohne die Unternehmen im internationalen Wettbewerb keinen Stich mehr landen können. Lebenslanges Lernen, sprich regelmäßige Weiterbildung, ist heutzutage essenziell – auch für die Mitarbeiter zahlt sich das Engagement aus, weil es den eigenen Marktwert steigert und die Beschäftigungschancen erhöht. Deutschland habe hier erheblichen Nachholbedarf, heißt es häufig. So pauschal stimmt diese Aussage aber nicht. Vergleichszahlen aus dem Jahr 1999 zufolge bewegte sich das Weiterbildungsengagement der Erwerbstätigen damals im Schnitt der Industrieländer. Gleiches galt für die Unternehmen. Was sich hierzulande seitdem getan hat, zeigt die fünfte, repräsentative IW-Weiterbildungserhebung:

Im Jahr 2004 investierten gut 84 Prozent der Unternehmen in das Know-how ihrer Mitarbeiter. Von denen wiederum absolvierte im Schnitt jeder 1,2 betriebliche Weiterbildungen.

Die Ergebnisse im Einzelnen: Weiterbildungsbeteiligung. Von den Firmen mit mehr als 250 Mitarbeitern waren es sogar nur 8 Prozent, die von Fortbildungsmaßnahmen gänzlich Abstand hielten. Generell legte das Verarbeitende Gewerbe mit einer Unternehmensbeteiligung von 88 Prozent etwas mehr Wert auf Weiterbildung als der Dienstleistungssektor mit einer Quote von gut 83 Prozent. Im Vergleich zur vorherigen Weiter-bildungserhebung des IW aus dem Jahr 2001 waren mehr Fortbildungsteilnehmer zu verzeichnen.

Weiterbildungsformen. Weiterbildung heißt für die Firmen nicht nur, die Mitarbeiter auf ein Seminar oder eine Fachtagung zu schicken (Grafik): Die häufigste Form der Weiterbildung war 2004 das Training on the Job – es fand in acht von zehn Betrieben statt.

Weiter Informationen und den vollständigen Artikel finden Sie direkt hier.

Quelle: iwd

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