JobRotation e.V. JobRotation e.V.
  > Home > Methode

Die Sicherung des Unternehmenserfolges durch die Förderung der Weiterbildung und die Integration von Erwerbslosen während dieser Zeit - das ist JobRotation.

Auf Erfahrungen anderer europäischer Länder beruhend, werden seit 1996 auch in Deutschland JobRotation-Projekte mit Erfolg umgesetzt. Mit Beginn des Jahres 2002 wurde JobRotation als Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik im Sozialgesetzbuch (SGB III) als Bestandteil des Job-AQTIV-Gesetz verankert.

JobRotation kann flexibel eingesetzt werden. Wie kein anderes arbeitsmarktpolitisches Instrument passt sich JobRotation innerbetrieblichen Strukturänderungen an und entspricht sowohl Qualifizierungsansprüchen von Angestellten als auch dem Wunsch nach Unterstützung für die Wiedereingliederung von Erwerbslosen.

Die Umsetzung
Die klassische Form dieses Instrumentes sieht vor, dass ein/e Beschäftigte/r für einen Zeitraum von maximal einem Jahr eine – häufig außerbetriebliche – Weiterbildung wahrnimmt und für diesen Zeitraum von einem/einer geeigneten Arbeitslosen vertreten wird. In der Praxis wird dies kaum in Anspruch genommen.

Die Praxis
In der den deutschen Verhältnissen angepassten Form werden die Qualifizierungszeiten mehrerer Personen in einem Unternehmen zusammengefasst. Das müssen auch nicht zwingend außerbetriebliche Weiterbildungen sein - auch innerbetriebliche sowie blended- und e-learning zählen dazu. Das daraus resultierende gesamte Qualifizierungsvolumen wird dann zur befristeten Einstellung genutzt. Das bedeutet: Die geplante betriebliche Qualifizierungszeit aller beteiligten Personen wird zu rechnerischen Arbeitsstellen gebündelt.
Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Es ist geplant insgesamt 12 Beschäftigte durch unterschiedlichen Qualifizierungen für ihre Arbeit besser zu befähigen. Insgesamt fallen so 1800 Arbeitsstunden aus und fast immer ist wenigstens ein/e Mitarbeiter/in zur Zeit in der Qalifizierung und fällt damit für ihre eigentliche Arbeit aus. Intern kommt es zu sogenannten JobRotation-Ketten (innerbetriebliche Vertretung), so dass ein/e Stellvertreter/in den Arbeitsausfall an einer anderen Stelle kompensieren kann. Das wird mit dem Unternehmen und den Mitarbeitern im Vorfeld abgesprochen. Betrachtet wird hier meist ein Jahr, um eine für alle Beteiligten sinnvolle JobRotation zu initiieren.

Es wird so der Raum geschaffen, um Qualifizierungen in größerem Umfang durchführen zu können, ohne dabei die betriebliche Leistungserbringung einschränken zu müssen. Zusätzliche - auch für Personen, die sonst nur wenig berücksichtigt werden - wird dadaurch möglich.

weitere Varianten
Mehrere Unternehmen haben einen ähnlichen Qualifizierungsbedarf. Es wird eine am Bedarf ausgerichtete Gruppen-Qualifizierungsmaßnahme für die Beschäftigten entwickelt und durchgeführt. Dabei nimmt eine betriebliche MitarbeiterIn an der Weiterbildung teil. Während dieser Zeit übernimmt eine StellvertreterIn den Arbeitsplatz im Unternehmen.

In einem Unternehmen besteht der Bedarf zur Weiterbildung mehrerer Mitarbeiter. Da es in der Regel nicht möglich ist mehrere Mitarbeiter gleichzeitig für eine Qualifizierungsmaßnahme freizustellen, werden die Mitarbeiter nacheinander geschult. Durch die zeitliche Staffelung der Weiterbildung wird es möglich, dass eine StellverteterIn die für die Weiterbildung vorgesehenen betrieblichen Mitarbeiter vertritt.

Diese Variante kommt zum Einsatz, wenn Führungskräfte, die aufgrund ihrer Arbeitsaufgabe im Unternehmen nur schwer zu ersetzen sind, zur Weiterbildung freigestellt werden. In diesem Fall erfolgt zunächst durch innerbetriebliche Rotation eine Umverteilung der Arbeitsaufgaben im Betrieb. Die StellvertreterIn kommt an einer anderen Stelle im Unternehmen hinzu.

Gern beraten Sie unsere Kompetenzträger über die spezifischen Möglichkeiten für Ihr Unternehmen, Ihre Weiterbildung oder Ihre Stellvertretung!

nach oben
 
 
Aktuell
 
 
Termine
 
keine aktuellen
Termine vorhanden
 
 
Volltextsuche

21-09-2017


Home |  Jobrotation |  Bundesverband |  Partner |  Presse |  Kontakt |  Impressum

Copyright (c) 2003 Bundesverband JobRotation e.V.