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Jobs am laufenden Band
Ramazan Yilmaz war bei einer Firma, die Industriemagnete herstellt. Bis dieser die Aufträge ausgingen. „Auf einen Schlag wurden 20 Leute entlassen. Ich gehörte leider dazu“, sagt der 24-jährige Teilezurichter. „Zig Bewerbungen“ hatte der Mann aus Recklinghausen verschickt – eine nach Hagen. Die führte schließlich zu einer neuen Beschäftigung. Nur drei von insgesamt 17 Männern, die in Hagen den Sprung zurück ins Berufsleben geschafft haben. Sie arbeiten heute im TWB Presswerk, einem Kfz-Zulieferer, in der Produktion. Möglich macht das ein Arbeitsmarktmodell, das Deutschland den Dänen abgeguckt hat. Die Rede ist von JobRotation. Dieses Instrument könnte auch hierzulande zur Drehscheibe für Arbeitslose werden.

Bis vor wenigen Jahren verstand man hierzulande unter Job-Rotation, dass Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze tauschen, um sich zusätzliche Fähigkeiten anzueignen. Doch die dänische Variante verfolgt ein anderes Ziel. Sie will in erster Linie Arbeitslose von der Straße holen. Die sollen als zeitweise Verstärkung in die Betriebe kommen – in der Hoffnung, dass sie anschließend schneller einen neuen Job finden. Und so funktioniert’s: Während sich ein Mitarbeiter weiterbildet, rückt ein bis dahin Arbeitsloser nach. Im Betrieb gibt es dadurch also keinen Arbeitsausfall. Der Stellvertreter wiederum erhält die Möglichkeit, sich im Job zu bewähren und vielleicht übernommen zu werden. Erfahrungen in Dänemark zeigen, dass bis zu 70 Prozent der „Stellvertreter“, darunter viele Langzeitarbeitslose, einen festen Arbeitsplatz bekommen – die meisten im gleichen Betrieb.

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19-11-2017


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