JobRotation e.V. JobRotation e.V.
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ADAPT
war ein europäisches, zukunftsorientiertes arbeitsmarktpolitisches Förderprogramm (Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Gemeinschaft), welches die Sicherung bestehender Arbeitsplätze bzw. die Schaffung weiterer Beschäftigungsmöglichkeiten durch Unterstützung von Arbeitnehmern und deren Unternehmen bei der Anpassung an den strukturellen Wandel zur Zielstellung hatte. Vor allem wurden neue Wege für den Arbeitsmarkt aufgezeigt und innovative Methoden entwickelt. Das trifft besonders auf die Methode des Lebenslangen Lernens - JobRotation - zu. Mit ADAPT gelang die Einführung von JobRotation in Deutschland. Die Initiative startete 1995 und lief bis zum Ende des Jahres 2001.

Anpassungsqualifizierung
ist das Anpassen der beruflichen und fachlichen Qualifikationen an die sich durch technologischen und strukturellen Wandel verändernten Erfordernisse.

Arbeitsamt
Behörde zur Verwaltung und Vermittlung von Arbeitssuchenden. Bundesanstalt für Arbeit

Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM)
sind wirtschafts-, sozial- und arbeitspolitische Maßnahmen zur Schaffung oder Bereitstellung und Finanzierung von Arbeitsplätzen für Arbeitslose, mit der Chance sich über den zweiten Arbeitsmarkt in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren.

Arbeitsförderungsgesetz (AFG)
dient der Erreichung und Sicherung eines hohen Beschäftigungsgrades und einer verbesserten Beschäftigungsstruktur. Instrumente der Arbeitsförderung sind z.B. Arbeitsvermittlung, Berufsberatung, Förderung der Berufsausbildung, Fort- und Weiterbildung, Umschulung, Mobilitäts- und Eingliederungsbeihilfen, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Ruhestandsregelung etc. Das Arbeitsförderungsgesetz wurde im Januar 1998 durch das Sozialgesetzbuch III abgelöst.

Arbeitslosengeld
monetäre Lohnersatzleistung der Arbeitslosenversicherung für Arbeitslose, die die Anwartschaftszeit für den Bezug erfüllt haben, beim Arbeitsamt als arbeitslos gemeldet sind und Arbeitslosengeld beantragt haben. Die Anspruchsdauer hängt von der Beschäftigungsdauer und dem Alter des Antragstellers ab.

Arbeitslosenhilfe
Lohnersatzleistung, wenn kein Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld besteht

Arbeitslosenversicherung
ist die gesetzliche Pflichtversicherung für alle Arbeitnehmer gegen Risiken des Einkommensausfalls infolge von Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenversicherung wird auf der Grundlage des Bruttolohnes des Arbeitnehmers festgesetzt und von Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte getragen. Versicherungsträger ist die Bundesanstalt für Arbeit. Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung sind Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe, Unterhaltsgeld, Kurzarbeitergeld, Umschulung, Fortbildung etc.

Arbeitslosigkeit
Zustand von Erwerbspersonen ohne Arbeit. Die nationale Definition von Arbeitslosigkeit: Es gelten alle bei den Arbeitsämtern registrierten nicht erwerbstätigen Personen als arbeitslos, wenn sie folgende Merkmale aufweisen: jünger als 65 Jahre, nicht in Ausbildung, nicht arbeitsunfähig erkrankt, bei der Arbeitsuche nicht auf ein Unternehmen fixiert und auf der Suche nach einer über drei Monate hinausgehenden Beschäftigung mit mindestens 18 Stunden je Woche.

Aufstiegsqualifizierung
dient dazu, Arbeitskräften die für einen Aufstieg notwendigen höhere Qualifikationen zu vermitteln.

befristeter Arbeitsvertrag
ein auf bestimmte Zeit (Zeitbefristung) geschlossenes Arbeitsverhältnis, welches nach Ablauf der vorab festgelegten Zeit automatisch endet

berufliche Weiterbildung
Weiterentwicklung der individuellen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten nach einer ersten Bildungsphase

Berufsrückkehrer
sind Personen, die bereits fest ins Berufsleben integriert waren und nach längerer Pause beispielsweise wegen Arbeitslosigkeit oder Kindererziehung ins Berufsleben zurückkehren bzw. zurückkehren wollen

Beschäftigungsgrad
1. Auslastung der Produktionsmöglichkeiten, d.h. das Verhältnis der tatsächlichen Leistungserstellung eines Unternehmens zu dessen potentieller Kapazität. 2. Prozentualer Anteil der beschäftigten Erwerbspersonen am gesamten Erwerbspersonenpotential

Bildungs- und Beschäftigungspolitik
Bildung fördert die wirtschaftliche Entwicklung und integriert die Bevölkerung stärker in die bestehende Gesellschaft. Unternehmen sind für die Aus- und Weiterbildung ihrer betrieblichen MitarbeiterInnen verantwortlich, um die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens zu erhalten. Die Bundesanstalt für Arbeit fördert die berufliche Weiterbildung von Arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten Arbeitnehmern, um deren Position auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.

Bildungsbedarf
ist die Notwendigkeit, das Wissen von Personen an die jetzigen und künftigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Anforderungen anzupassen

Bildungsfreistellung
ermöglicht betrieblichen MitarbeiterInnen die Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen während der Arbeitszeit. Bildungsurlaub

Bildungsurlaub
bezeichnet die auf den Bildungsgesetzen von einigen Bundesländern basierende, zeitlich befristete, bezahlte Freistellung von ArbeitnehmerInnen durch die ArbeitgeberInnen von der Arbeit, um sich in anerkannten Veranstaltungen allgemein, politisch oder beruflich weiterbilden zu lassen. Bildungsurlaub wird zusätzlich zum Erholungsurlaub gewährt.

Bundesanstalt für Arbeit (BA)
selbstverwaltete Körperschaft des öffentlichen Rechts unter der Aufsicht des Bundesministers für Arbeit und Sozialordnung. Sitz der BA ist Nürnberg, sie ist in Landesarbeitsämter und Arbeitsämter untergliedert. Die wesentlichen Aufgaben der BA erstrecken sich auf Berufsberatung, Vermittlung von Arbeits- und Ausbildungsstellen, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe, Schlechtwetter- und Kurzarbeitergeld, Arbeitgeberberatung sowie die im Arbeitsförderungsgesetz genannten Bereiche.

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA)
oberste Bundesbehörde, zuständig für Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik

Bundessozialhilfegesetz (BSHG)
Gesetz, in dem die Ansprüche Bedürftiger auf Hilfe zum Lebensunterhalt geregelt sind. Dazu gehören z.B. die vorbeugende Gesundheits- und Krankenhilfe, die Pflege, die Hilfe beim Schwangerschaftsabbruch oder Ansprüche von Behinderten auf Eingliederungshilfe

Einarbeitungsphase
Einarbeitungszeit, notwendige Zeit, um arbeitsplatzspezifische und betriebsspezifische Qualifikationen zu erwerben.

EQUAL
ist ein transnationales Programm und wird als Gemeinschaftsinitiative der EU als "Werkstatt" für die gemeinschaftsweite Weiterentwicklung der verfügbaren arbeitsmarkt- und berufsbildungspolitischen Instrumente verstanden. EQUAL baut auf Erfahrungen der Gemeinschaftsinitiativen ADAPT und BESCHÄFTIGUNG auf. Die Gemeinschaftsinitiative EQUAL hat das Ziel, Arbeitslosigkeit zu verhindern und zu bekämpfen, Humanressourcen zu entwickeln sowie lebenslanges Lernen und die berufliche und soziale Integration von benachteiligten Gruppen zu fördern.

erster Arbeitsmarkt
Bezeichnung für den "allgemeinen" Arbeitsmarkt, auf dem Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse bestehen, ohne Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. zweiter Arbeitsmarkt

Europäischer Sozialfond (ESF)
ist das wichtigste Finanzierungsinstrument für eine gemeinsame europäische Sozialpolitik. Mit dem ESF setzt die Europäische Union ihre strategischen beschäftigungspolitischen Ziele in konkreten Maßnahmen um. Über den 1960 geschaffenen Strukturfond investiert die EU in den Mitgliedsstaaten - vor allem in strukturschwachen Regionen - in Programme, die den Menschen helfen sollen, ihre Fertigkeiten und ihre Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern und somit eine aktivere Rolle in der Gesellschaft einzunehmen. Ein zentrales Anliegen ist, den Menschen die erforderlichen beruflichen Qualifikationen zu vermitteln und ihre soziale Kompetenz zu erweitern.

Finanzierungsinstrumente
Möglichkeit bzw. Mittel zur Projektsicherstellung und -Realisierung

Freistellungsregelung
ermöglicht betrieblichen MitarbeiterInnen die Teilnahme an Qualifizierungsmaßnahmen während der Arbeitszeit. Die dadurch entstehende Lücke im Unternehmen schließt JobRotation mit dem Einsatz von StellvertreterInnen.

Gender Mainstreaming
ist die (Re-)organisation, Verbesserung, Entwicklung und Evaluierung grundsatzpolitischer Prozesse, mit dem Ziel, eine geschlechterbezogene Sichtweise in alle politischen Konzepte auf allen Ebenen und Phasen durch alle an politischen Entscheidungsprozessen Beteiligten einzubringen. Gender Mainstreaming stellt prinzipiell eine Erweiterung der bisherigen Frauenpolitik dar. Mit der Methode Gender Mainstreaming soll erreicht werden, dass die Bedürfnisse von Männern und Frauen in allen Geschäfts-, Politik- und Lebensbereichen integriert sind und nachhaltig berücksichtigt werden.

Job-AQTIV-Gesetz
Aktivieren Qualifizieren Trainieren Investieren Vermitteln stehen im Mittelpunkt dieser zum Jahresanfang 2002 in Kraft getretenen Veränderungen im SGB III

JobRotation
ist ein Instrument für Unternehmen, um sich durch systematische Personalentwicklung dem strukturellen Wandel erfolgreich anzupassen. JobRotation - eine Methode des Lebenslangen Lernens.

Klein- und mittelständige Unternehmen (KMU)
sind Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von höchstens 40 Mio EURO oder einer Jahresbilanzsumme von höchstens 27 Mio EURO und deren Kapital oder Stimmanteile nicht zu 25% oder mehr im Besitz von Unternehmen ist, welche die Definition von KMU nicht erfüllen. In der EU sind ca. 99 Prozent aller Unternehmen KMU`s. (Stand 2002)

Kofinanzierung
gemeinsame Finanzierung von Vorhaben durch mehrere Geldgeber oder durch Einbeziehung mehrerer Finanzierungsinstrumente

Kompetenzträger


Koordinierungsstellen
sind verantwortlich für die erfolgreiche Durchführung von JobRotation durch Moderation und Koordination aller beteiligter Interessengruppen.

Langzeitarbeitslose
Personen, die länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet sind, gelten als Langzeitarbeitslose.

Lebenslanges Lernen
lebenslange Aneignung und Vermittlung von Qualifikationen und Kompetenzen der Menschen, um jegliche gesellschaftlichen Prozesse bewältigen zu können. Dazu müssen Personen auch die Chance haben, bewusst an diesem Prozess mitzuwirken.

Lohnersatzleistung
Sammelbegriff für vom Lohn oder Gehalt abgeleitete Leistungen oder Sozialleistungen, die Ausfälle von Arbeitsentgelten oder bestimmte, nicht in direktem Zusammenhang mit Arbeit gezahlte Zuwendungen ausgleichen sollen und auf die ein Anspruch besteht. Dazu zählen z. B. Krankengeld, Arbeitslosengeld und -hilfe, Kurzarbeiter-, Insolvenzgeld.

Lohnfortzahlung
ist die Weiterzahlung des Gehaltes der freigestellten Beschäftigten durch die Arbeitgeber.

Migranten
(Aussiedler) sind keine Ausländer. Aussiedler sind deutsche Volkszugehörige (Deutschstämmige) mit einem Anspruch auf die deutsche Staatsangehörigkeit. Ihre Zuwanderung ist noch immer eine der Spätfolgen des Zweiten Weltkrieges. Sie kommen aus Ost- und Südosteuropa und der ehemaligen Sowjetunion, wohin sie meist durch Vertreibung oder durch Zwangsdeportation gelangt waren. Sie verlassen die Herkunftsländer wegen ethnischer, kultureller oder religiöser Unterdrückung, aber auch aus wirtschaftlichen Gründen.

Personalentwicklung
Sammelbegriff für i. d. R. systematisch und langfristig angelegte Maßnahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung. JobRotation dient der Personalentwicklung

Praktikum
Sammelbegriff für i. d. R. systematisch und langfristig angelegte Maßnahmen der Aus-, Fort- und Weiterbildung. JobRotation dient der Personalentwicklung. Ist die im Rahmen einer Ausbildung abzuleistende praktische Tätigkeit zur Vorbereitung auf bestimmte Berufe und zur Übung bzw. praktischen Anwendung des im Unterricht gelernten.

Projektmanagement
i. S. von JobRotation umfasst das Projektmanagement die Aufgabenbereiche Öffentlichkeitsarbeit, Beratung der Unternehmen und Erhebung des Qualifikationsbedarfes, Konzeption mit Finanzierungs- und Weiterbildungsplan, Akquise, Auswahl geeigneter StellvertreterInnen (Aufbau eines Stellvertreter-Pools) Kooperation und Koordination sowie Dokumentation und Controlling. Koordinierungsstellen

Projektträger
ist verantwortlich für die Vorbereitung, Finanzierung, Durchführung und Nachbereitung der JobRotation-Projekte und ist haftbar auf der Grundlage gültiger Gesetze.

Qualifikationsniveau
Bezeichnung für das Handlungspotential (Eignung, Befähigung) zur erfolgreichen Bewältigung der beruflichen Anforderungen

regionale Netzwerke
sind intensive Kooperationen zwischen den Akteuren des regionalen Beschäftigungssystems wie Arbeitsverwaltungen, Bildungsanbietern, Kammern und Unternehmen.

Sozialamt
von den örtlichen Trägern der Sozialhilfe (kreisfreie Städte, Landkreise) eingerichtete Behörde zur Durchführung der gesetzlich vorgesehenen Maßnahmen der Sozialhilfe.

Sozialgesetzbuch (SGB)
umfassendes Gesetzeswerk, das die wesentlichsten Sozialgesetze zu einer einheitlichen Kodifikation des Sozialrechts zusammenfasst. Hierbei ist auch das gesamte Verwaltungsverfahren vereinheitlicht worden. In Kraft sind: I. Allgemeiner Teil, III. Arbeitsförderung, IV. Sozialversicherung - Gemeinsame Vorschriften, V. Gesetzliche Krankenversicherung, VI. Gesetzliche Rentenversicherung, VII. Gesetzliche Unfallversicherung, VIII. Kinder- und Jugendhilfe, X. Verwaltungsverfahren, Schutz der Sozialdaten, Zusammenarbeit der Leistungsträger und ihre Beziehungen zu Dritten, XI. Soziale Pflegeversicherung.

Sozialgesetzbuch Drittes Buch (SGB III) - Arbeitsförderung
Seit 1998 ist das Sozialgesetzbuch III Rechtsgrundlage der Arbeitsförderung. Mit dem Arbeitsförderungsrecht (SGB III) sollen die Erwerbschancen Arbeitsloser verbessert und der Ausgleich auf dem Arbeitsmarkt erleichtert werden. Die Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg mit ihren Arbeitsämtern setzt das SGB III in die Praxis um. Das Gesetz regelt die Aufgaben und Leistungen der Bundesanstalt für Arbeit.

Sozialversicherung
Pflichtversicherung für Arbeiter und Angestellte zur Minderung des individuellen Risikos. Die Sozialversicherung umfasst: 1. gesetzliche Krankenversicherung 2. gesetzliche Rentenversicherung 3. Arbeitslosenversicherung 4. gesetzliche Unfallversicherung 5. gesetzliche Pflegeversicherung Leistungen aus den Sozialversicherungen sind gesetzlich festgelegt und für alle Leistungsempfänger normiert. Es besteht ein Rechtsanspruch auf die jeweilige Leistung bei Eintritt des Versicherungsfalles.

StellvertreterInnen
sind arbeitslose Personen, die im Rahmen eines JobRotation-Projektes die Möglichkeit erhalten, als Ersatzarbeitskraft für die zur Bildung freigestellten betrieblichen MitarbeiterInnen, zeitlich befristet eine Tätigkeit im Unternehmen aufzunehmen mit der Chance, sich für eine spätere Festeinstellung zu empfehlen.

Stellvertretung
ist die Zeit, in der die StellvertreterIn im Unternehmen auf der durch Bildungsfreistellung der betrieblichen MitarbeiterIn freigewordenen Stelle eingesetzt ist, einschließlich der Einarbeitungs- und Übergabephase.

Strukturwandel
Ergebnis neuer Gesetzmäßigkeiten und der darauf ausgerichteten Anpassung der Wirtschaft

Trainingsmaßnahme
Instrument der Arbeitsförderung, welches der Verbesserung der Eingliederungsaussichten von Arbeitslosen dient. Wurde zusammen mit dem Eingliederungsvertrag eingeführt.

Unterhaltsgeld nach §153 SGB III
ist die finanzielle Unterstützung, welche Arbeitslose bei der Teilnahme an einer Vollzeitmaßnahme erhalten können

Vermittlungschancen
ist die Möglichkeit der Übernahme vom Stellvertreter in ein Arbeitsverhältnis. Die Vermittlungschancen erhöhen sich i. d. R. durch zielgerichtete Qualifizierung und Lenkung.

Vermittlungsfähigkeit
ist die Eignung der Persönlichkeit für eine bestimmte Tätigkeit

Wettbewerbsfähigkeit
die gegenwärtige Stellung und die zukünftigen Aussichten eines Unternehmens, einer Branche oder einer Volkswirtschaft.

Wirtschaftspolitik
alle Maßnahmen staatlicher Stellen, die darauf gerichtet sind, die Wirtschaftsordnung zu gestalten (Ordnungspolitik), die Struktur (Strukturpolitik) und den Ablauf des Wirtschaftsprozesses zu beeinflussen (Prozesspolitik). Allgemeine Ziele sind Steigerung der Leistungsfähigkeit und des Wohlstands, soziale Sicherheit und Gerechtigkeit etc. sowie Vollbeschäftigung, Preisniveaustabilität, Wirtschaftswachstum, Mitbestimmung, Wettbewerbssicherung

Zertifikat
i. S. von Bildung eine (Teilnahme-) Bescheinigung über die erfolgreiche Absolvierung einer Qualifizierungsmaßnahme

zweiter Arbeitsmarkt
der Arbeitsmarkt, der sich vom ersten Arbeitsmarkt dadurch unterscheidet, dass auf ihm Arbeitsplätze durch staatlich subventionierte Beschäftigungsförderungsprogramme zustande kommen, welche über arbeitsmarktpolitische Instrumente (z. B. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen) Langzeitarbeitslose in das Erwerbsleben integrieren sollen.


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14-12-2018


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